VP-Wolf: Besucherstatistiken oder Zahlenspielerei - eine häufig zu stellende Frage

Rechnungshof übt in Bericht Kritik an Kunsthalle Wien

Wien (VP-Klub) - "Wie alle Statistiken lassen sich auch Besucherzahlen von Museen für Werbezwecke entsprechend gestalten", hält der designierte Kultursprecher der ÖVP Wien Franz Ferdinand Wolf einleitend fest. Bedenklich finde er es, wenn diese Zahlenakrobatik Eingang in amtliche Statistiken und Berichte halte. Die ÖVP Wien versuche seit langem - zumindest für den internen Gebrauch - eine einheitliche und nachvollziehbare Darstellung der Besucherzahlen jener Museen, die durch die Stadt subventioniert werden, durchzusetzen. Ein entsprechender Antrag im Gemeinderat im Juni 2005 wurde aber abgelehnt.

"Die Besucherzahlen, die jetzt im Kunst- und Kulturbericht der Stadt Wien publiziert werden, lassen nicht einmal einen Vergleich zwischen den verschiedenen Museen zu. Ein Besucher im Wien Museum bedeutet etwas anderes als ein Besucher in der Kunsthalle", kritisiert Wolf. Die Evaluierung der einzelnen Häuser hält er auf Basis der vorhandenen Daten für sinnlos.

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