Moser/Grüne: Gorbach muss Tempo-160-Unsinn sofort abblasen

Tempo bei echter verkehrspolitischer Arbeit erhöhen

Wien (OTS) - Ein sofortiges Ende des Projekts 'Tempo 160', das
seit Monaten Arbeitsgruppen im BMVIT beschäftigt, fordert angesichts nun bekannt gewordener Fakten Gabriela Moser, Verkehrssprecherin der Grünen. Praktische Versuche und Messungen haben nun gezeigt, dass nicht einmal aus Autofahrersicht Bedarf besteht, weil offenbar ohnehin die überwiegende Mehrheit mit den derzeitigen Tempolimits gut leben kann. "Damit ist es endgültig höchste Zeit für BM Gorbach, Tempo 160 ad acta zu legen", so Moser. Ein Feldversuch, der zusätzliche Menschenleben und Verletzte koste, die katastrophale Umweltbilanz des Verkehrs weiter verschlechtere und die Kapazität der Autobahnen nachteilig beeinflussen würde, sei vehement abzulehnen.

Dem Verkehrsminister und seinen Mitstreitern für Tempo 160 läge zudem seit Monaten eine detaillierte, von den Grünen beauftragte Studie vor, die die Erhöhung des Sicherheitsrisikos für alle VerkehrsteilnehmerInnen und die zusätzlichen Umwelt- und Lärmbelastungen glasklar analysiert und quantifiziert. Ergebnis:
Zusätzliche Tote und Verletzte, riesige zusätzliche Mengen an Feinstaub und Klimagasen sowie enorme Ausgaben für zusätzlichen Lärmschutz wären die Folge von Tempo 160 auf Autobahnteilstücken.

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