Karas holt niederösterreichische Künstler nach Brüssel

Ausstellung 'Kunstprisma Lilienfeld' im Europäischen Parlament

Brüssel, 10. November 2005 (ÖVP-PD) "Niederösterreichische Kunst im Europäischen Parlament ist eine Rarität. Daher freut es mich besonders, dass eine so bunte, individuelle und hochkreative Künstlergruppe wie das 'Kunstprisma Lilienfeld' ihre europaverbindenden Werke in der Europahauptstadt Brüssel und im Europäischen Parlament präsentieren will", sagte der Vizepräsident der EVP-ED Fraktion Mag. Othmar Karas bei seiner Eröffnungsrede in Brüssel. "Dass die Künstlergruppe ihren Stammsitz in Lilienfeld und damit in meiner eigenen Heimatgemeinde hat, ist für mich ein weiterer Grund zur Freude", so Karas weiter. ****

Das Kunstprisma Lilienfeld konstituierte sich Anfang 1993 zur Bündelung und Förderung der kreativen Kräfte des Heimatbezirkes. Mittlerweile erstreckt sich die Mitgliederorganisation fast über ganz Niederösterreich. "Einer unserer bestimmenden Grundsätze ist die europäische Multikulturalität. Mit Ausstellungen in Brünn, Györ, Krakau und Lemberg ist eine deutliche Ostorientierung erkennbar. Mitteleuropa erkennen wir als Heimat im weiten Sinn, daher pflegen wir intensive Kontakte besonders zur tschechischen und ungarischen Kunstszene", so Peter Fürst, der Organisator des 'Kunstprismas Lilienfeld', bei der Vorstellung der Künstlergruppe und der zahlreich angereisten Künstler.

"Europäische Kunst erfordert ein vernetztes Denken und die Fähigkeit zum Dialog. Europäische Kunst hat kein historisches oder geographisches Zentrum, wohl aber viele Brennpunkte. Das brodelnd Kreative lebt ja von der Autonomie", sagte Fürst in seiner Rede vor den kunstinteressierten Gästen aus ganz Europa. "Die Kulturintention Europas ist die Balance von Nähe und Distanz, ist die Stärkung des Bewusstseins aller Kulturschaffenden Europas, trotz aller Verschiedenheiten Teil einer Kreativitätszone zu sein. Wir schließen uns gerne der Europadefinition von Thomas Mann an, der meinte:
Europa, das ist das Gegenteil der provinziellen Enge, des bornierten Egoismus, der nationalen Rohheit und Unbildung. Europa, das ist Freiheit, Weite, Geist und Güte. Diese Hommage an Europa gipfelt für mich in dem Satz: Europa, das ist Niveau und ein kultureller Standard. Und wir hoffen, als Künstler aus Österreich, Tschechien u. Ungarn zu diesem Standardbild einen akzeptablen Mosaikstein beitragen zu können", so Peter Fürst abschließend.

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