Strache: Dreifaches Nein der FPÖ zur Öffnung der Gemeindebauten für Ausländer

Diesbezügliche EU-Richtlinie ein Beweis mehr, daß Österreich aus der EU mehr Nach- als Vorteile hat

Wien (OTS) - Wien hat von sich aus längst die 220.000 Gemeindebauten für Ausländer geöffnet. Dies hat Wohnbaustadtrat Faymann im März diesen Jahres in einem Interview mit der "Wiener Zeitung" längst eingestanden und dabei eine Zehn-Prozent-Quote genannt. Durch den ergänzenden Umstand, daß mit einem eingebürgerten Neo-Österreicher oft mehrere Nicht-Eingebürgerte in eine Gemeindewohnung mitziehen, wie auch aus dem Büro Faymann bestätigt wurde, beträgt die aktuelle Quote von Ausländern im Wiener Gemeindebau bereits an die 30 Prozent. Die EU-Richtlinie, die nun vorschreibt, daß die Gemeindebauten generell zu öffnen sind, wird vor diesem Hintergrund bald die Wienerinnen und Wiener zur echten Minderheit im Gemeindebau machen. Die FPÖ deponiert zu all diesen Entwicklungen ihr dreifaches Nein, stellte heute FPÖ-Obmann HC Strache fest. ****

Gemeindewohnungen seien so etwas wie ein Generationenvertrag in sozialer Hinsicht und sollten daher heimischen Familien offen stehen. Zur Zeit seien tausende Wienerinnen und Wiener auf der Warteliste, wobei Neo-Österreicher bei der Vergabe von Gemeindewohnungen oftmals bevorzugt wurden. "Unter der SPÖ-Stadtverwaltung kann man sich als angestammter Bürger schwer des Eindrucks erwehren, daß man als allerletzter Berücksichtigung findet, wenn man Gemeindeleistungen benötigt", so Strache.

Die EU-Richtlinie, die nun die Stadt Wien verpflichte, quasi die Rechtsstellung über ihr kommunales Eigentum zu verlieren, sei nur ein Beweis mehr, daß Österreich mehr Nachteile als Vorteile aus dieser Europäischen Union in Kauf nehmen müssen. Die FPÖ sei die einzige österreichische Partei, welche das rot-weiß-rote Banner hochhalte und die EU in ihrer jetzigen Form auch klar ablehne, bekräftigte Strache.

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