KV-Verhandlungen Telekom: Beschäftigte und Betriebsräte mobilisieren gegen unzumutbares Arbeitgeberangebot

Gemeinsame Betriebsversammlung aller Telekom-Unternehmen am Montag in Wien

Wien (GPA/ÖGB) - Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 4.000 Beschäftigten im alternativen Telekombereich gestalten sich äußerst schwierig. Auch nach stundenlangen Verhandlungen in zweiter Verhandlungsrunde waren die Arbeitgeber nicht bereit, das Angebot von 2 % Ist-Erhöhung plus 100 Euro Einmalzahlung sowie 2 % Erhöhung der Mindestgrundgehälter zu verbessern. Deshalb haben sich die Betriebsräte der alternativen Telekomunternehmen entschlossen, für kommenden Montag zu einer gemeinsamen Betriebsversammlung vor der T-Mobile-Zentrale in Wien einzuladen.++++

"Angesichts der Entwicklung der Branche mit Milliardenkäufen und gewaltigen Werbeausgaben hält sich das Verständnis der Beschäftigten für dieses Angebot mehr als in Grenzen. Auch die Beschäftigten der österreichischen Telekomunternehmen haben eine Erhöhung ihres Lebensstandards durch einen Realeinkommenszuwachs verdient", so der für den alternativen Telekom-Bereich in der GPA verhandelnde T-Mobile-Betriebsratsvorsitzende Johannes Hofmeister.

"Es ist einfach unfair, dass die Konkurrenz um Billigsttarife zu Lasten der Beschäftigten gehen soll und die Kosten der Einigung rund um die Sendemasten in Niederösterreich unmittelbar an die Beschäftigten weitergegeben werden. Die Beschäftigten und Betriebsräte der Telekom-Branche können mit der vollen Unterstützung der GPA in diesem Konflikt rechnen", so der stellvertretende Geschäftsführer der GPA, Karl Proyer.

ÖGB, 10. November
2005 Nr. 627

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