bmvit: ÖGUT-Umweltpreis für Frauen vergeben

Infrastrukturministerium sponsert Vergabe zum fünften Mal

Wien (OTS) - Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) vergab am Dienstag zum 20. Mal die ÖGUT-Umweltpreise für vorbildliche, nachhaltige Projekte. Die Auszeichnungen wurden in fünf Kategorien vergeben: Frauen in der Umwelttechnik, Partizipation, Nachhaltige Kommune, Umwelttechnikland Österreich und Umweltschutz-und Technologie in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Die acht Preisträger konnten das bisher höchste Preisgeld in der Höhe von 22.700,- EUR in Empfang nehmen. Die Vergabe wurde bereits zum fünften Mal vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) gesponsert. ****

Ausgezeichnet wurden zwei Projekte in Rumänien, zwei Projekte, die besonders Kinder als Zielgruppe im Auge haben, zwei Gemeinden für die Einbeziehung der Bevölkerung in die nachhaltige Entwicklung, sowie ein Forschungsprojekt zur Sanierung alter Häuser und ein Vorreiter der ethisch-ökologischen Geldveranlagung.

Kategorie Frauen in der Umwelttechnik
Den vom bmvit gestifteten Preis in der Kategorie "Frauen in der Umwelttechnik" in Höhe von 5.000,- EUR erhielt die Wissenschafterin Edeltraud Haselsteiner für das Projekt "Neue Standards für alte Häuser". Das Forschungsprojekt wurde im Rahmen der
Programmlinie "Haus der Zukunft" durchgeführt. Gegenstand der Untersuchung waren Einfamilienhaus-Siedlungen in drei Gemeinden Ostösterreichs, die in der Zwischen- und Nachkriegszeit entstanden sind. Auf Basis einer sozialwissenschaftlichen Erhebung, bei der Bewohnerstruktur, Wohnzufriedenheit und Einstellungen der Einfamilienhausbesitzer gegenüber Sanierungsvorhaben erhoben wurden, entwickelte sie standardisierte Sanierungskonzepte, bei denen die vorhandenen Energiesparpotenziale bestmöglich genutzt werden sollen. Die Maßnahmen, die für die Erreichung eines Niedrigenergie- oder Passivhausstandards notwendig sind, wurden in einem Sanierungsleitfaden und in Planungsgrundlagen für diesen Gebäudetyp dargestellt. (Schluss)

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Martin Standl
Pressesprecher
BM für Verkehr, Innovation und Technologie
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