RIDI STEIBL: EINDRUCKSVOLLE FAMILIENLEISTUNGEN DIESER REGIERUNG

Bericht der Bundesregierung über zehn Jahre Familienpolitik im Familienausschuss

Wien, 8. November 2005 (ÖVP-PK) Politik muss anerkennen, dass Familie ein Wert für sich ist und beratende sowie begleitende Angebote anbieten und die finanzielle Situation der Familien berücksichtigen. Auch eine Evaluierung ist notwendig, um zu zeigen, was geleistet wurde. Eine gute Bilanz über die familien- und sozialpolitischen Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene und was diese in den letzen zehn Jahren bewegt haben, gibt der Bericht der Bundesregierung über zehn Jahre österreichische Familienpolitik, der heute im Familienausschuss diskutiert wird. Er stellt eindrucksvoll die erfolgreiche Förderung unserer Familien dar. Das stellte heute, Dienstag, ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi Steibl fest, die auch den hohen Wert der Familienforschung unterstrich. Das Österreichische Institut für Familienforschung wurde anlässlich des zehnten Jahrestages des Internationalen Jahres der Familie beauftragt, in einem Bericht Resümee über die familienpolitischen Schwerpunkte, Erfolge und Ergebnisse von 1994 bis 2004 zu ziehen. ****

Familienpolitik ist eine Querschnittsmaterie, und sie muss auch als diese wahrgenommen werden, d.h. es muss eine Verflechtung von Wirtschafts-, Bildungs- und Beschäftigungspolitik geben. In diesem Zusammenhang wies Steibl darauf hin, dass es "noch nie eine so enge Verflechtung von Familien- und Bildungspolitik gegeben" habe. Die immer bessere Ausbildung von Frauen zeige dies deutlich. Durch die verstärkte Berufstätigkeit von Frauen sei es notwendig, auch das Angebot an flexibler Kinderbetreuung für alle Altersgruppen zu verbessern. Wichtig sei daher unter anderem eine stärkere Flexibilisierung der Öffnungszeiten der Kindergärten und der vermehrte Anreiz für Betriebe, Kindergärten innerhalb des Unternehmens zu installieren. Auch eine Förderung des Tagesmutter/-vätersystems mit entsprechender bundeseinheitlichen Ausbildung sei anzustreben, so Steibl.

Erfreut zeigte sich die Abgeordnete, dass Eltern- bzw. Partnerbildung immer moderner werde. Hier würden von Familienverbänden zahlreiche Aktivitäten gesetzt. Es sei notwendig, dieses Thema verstärkt an die Zielgruppen zu bringen und - auf freiwilliger Ebene - noch besser zu verankern.
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