Darabos zu Khol: Auf dem Marsch durch die Wüste Gobi ist der Koalitionspartner schon verdurstet

Wien (SK) - Der Meinung von Nationalratspräsident Khol, wonach der Marsch durch die Wüste Gobi noch vier bis fünf Jahre dauern werde, hielt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos entgegen: "Die ÖVP sollte endlich realisieren, dass ihr Koalitionspartner beim Marsch durch die Wüste Gobi bereits verdurstet ist." Die Karawane sei bereits an ihrem Ende angelangt, habe auf ihrem Weg aber leider viel Schaden angerichtet. ****

Darabos verweist auf die Rekordarbeitslosigkeit, die steigende Kluft zwischen Arm und Reich, das schwache Wirtschaftswachstum und die Tatsache, dass Österreich im internationalen Ranking in allen Wertungen zurückgefallen ist. "Das sind die Folgen der neoliberalen Politik der Regierung Schüssel", so Darabos. Kein Wunder, dass der Wunsch nach einem Kurswechsel von Tag zu Tag wachse.

60 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, dass die Regierung Österreich in die falsche Richtung führt, zwei Drittel der Österreicher wollen eine neue, soziale Regierung und 70 Prozent wollen die SPÖ in der Regierung sehen. "Khol will den Marsch durch die Wüste Gobi fortsetzen, die Menschen in diesem Land wollen das längst nicht mehr", so Darabos abschließend. (Schluss) se

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