Plassnik: "Stellen ohne Probleme 400.000 Visa pro Jahr aus"

Außenministerin auf Interviewfrage des ORF in Bern

Wien/Bern (OTS) - Auf eine Interviewfrage des ORF, die kürzlich über die Medien gemachte Aussagen aufgriff, sagte Außenministerin Ursula Plassnik heute in Bern, dass Österreich sicher kein Schaden entstanden sei. "Mein Ziel ist unverändert - die lückenlose Aufklärung aller Vorwürfe und die Abstellung von Missständen, sofern solche existieren. In den zwei Fällen einer strafrechtlichen Untersuchung arbeiten wir voll mit den zuständigen Untersuchungsbehörden zusammen", so die Außenministerin.

"Weder ich noch das Außenministerium dulden schwarze Schafe in unseren Reihen. Es gibt keine kriminellen Netzwerke im Außenministerium", stellte Plassnik klar. Es dürfe nicht wegen einzelner Missstände die Arbeit des gesamten konsularischen Dienstes in Misskredit gezogen werden. "Ich stehe als Ressortchefin zu meinen MitarbeiterInnen im Konsularbereich, die mit großem Einsatz hervorragende Arbeit leisten. Wir stellen im Jahr 400.000 Visa ohne Probleme aus."

Auf die Frage des ORF, ob sie also den Vorwurf der Untätigkeit so nicht stehen lasse, sagte die Außenministerin: "Es gibt keine Untätigkeit. Selbstverständlich wird rasch und bestimmt gehandelt und es werden von mir die notwendigen Maßnahmen getroffen, um das Visasystem noch sicherer und missbrauchsfest zu machen."

"Die Österreicherinnen und Österreicher haben ein Recht auf ein sauberes, transparentes und verlässliches Visasystem und das ist auch der Fall", so Ursula Plassnik.

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