AUF fordert einen Sockelbetrag, weil eine prozentuelle Erhöhung die Großverdiener übermäßig begünstigt

AUF-Schmiedt/Wagenthaler: GÖD ist aufgefordert, Exekutive bei Gehaltsrunde gesondert zu verhandeln Sockelbetrag von 50Euro monatlich gefordert

Wien (OTS) - "Bei den am Montag, 7.11.2005 beginnenden Gehaltsverhandlungen für den öffentlichen Dienst ist die Gewerkschaft aufgefordert, die Exekutive gesondert zu verhandeln" erklärten Josef Wagenthaler und Albert Schmiedt, Mitglieder der Zentralausschüsse für die Sicherheitsexekutive in ihrer Eigenschaft als Führungsfunktionäre der Freien Exekutivgewerkschaft (FEG).****

Schmiedt begründet diese Forderung mit der Tatsache, dass die Tätigkeit der Exekutive nicht mit anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes vergleichbar ist. "Gerade in Zeiten, wo die
Kriminalität in die Höhe schnellt, sind die Exekutivbeamten höchster Belastung ausgesetzt. Dies muss finanziell entsprechend abgegolten werden.

Wagenthaler fordert daher für die Exekutive keine prozentuelle Erhöhung, eine solche begünstigt die hohen Einkommen im Übermaß, sondern einen Sockelbetrag von 50Euro monatlich. Eine derartige Vorgansweise wäre insofern leicht durchzuführen, zumal die Exekutive über ein eigenes Gehaltsschema verfügt und über dieses daher auch gesondert verhandelt werden könnte.

"Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst hat noch nie die Gefahren des Exekutivbereiches entsprechend in Verhandlungen einbezogen. Vielmehr wurde alles daran gesetzt, den Verwaltungsapparat aufzublähen und eigene Pfründe zu sichern. Nun ist es Zeit, dass die schwarz-rote Gewerkschaft endlich sich auch der Exekutive besinnt", schloss Schmiedt und Wagenthaler. (Schluß) nnnn

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