Martinz: Ambrozy soll Gutachten offen legen

Ambrozy hat Erklärungsbedarf: Wurde aus einem negativen Gutachten ein po-sitives? Gibt es zwei Gutachten von einer Abteilung zu den selben 340.000 Euro?

Klagenfurt (OTS) - "Die Verdunkelungstaktik um die Seebühne kennt offensichtlich keine Grenzen. Ich fordere Ambrozy auf, sein gestern zitiertes Gutachten offen zu legen", sagt heute LR Josef Martinz. Ambrozy verwende das von ihm erwähnte Gutachten als Absolution für die Freigabe von 340.000 Euro für das Seebühnen-Minus von 2004.

"Es ist verwunderlich, dass Ambrozy noch im Juni dieses Jahres im Seebühnen-Untersuchungsausschuss ein Gutachten zitiert hat, das die Rechtswidrigkeit der Auszahlung von 340.000 Euro an die Seebühne belegt haben soll", berichtet Martinz. Daher dränge sich nun die Frage auf, ob es denn zwei Gutachten von der Verfassungsabteilung zur selben Angelegenheit gebe. "Oder hat sich ein Negativ-Gutachten plötzlich in ein Positiv-Gutachten verwandelt", fragt Martinz.

Daher fordere er, Martinz, Ambrozy auf, seine Gutachten offen zu legen. "Der Steu-erzahler soll wissen, wie und warum sein Geld in den Rachen des Seeungeheuers geworfen wird", so Martinz. Für ihn sei jeder Cent, der noch in die Seebühne fließe, egal ob für 2004, 2005 oder die nächsten Jahre, hinausgeworfenes Steuergeld.
"Kein Schulstartgeld aber versunkene Millionen im Wörthersee - eine schöne Bilanz für diese Koaliton", erklärt Martinz (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Volkspartei
kommunikation@oevpkaernten.at
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 18
http://www.oevpkaernten.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OVK0003