Ebinger: Kunstversteigerung im MAK zu Gunsten des Geschäftsführers des Vereins "neunerHaus"???

Verein zur Obdachlosenhilfe "hilft" offenbar hautsächlich den Vereinsmitgliedern

Wien, 04-11-2005 (fpd) - Der Obdachlosenverein "neunerHaus",
dessen Verbindung zu den Wiener Grünen durch einen Bericht der U-Bahn-Zeitung "heute" offenkundig geworden ist, hat augenscheinlich äußerst kuriose Verträge mit seinem 2.Geschäftsführer Walk abgeschlossen. Wie die Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, bekommt der Geschäftsführer eine Art "Gewinnbeteiligung" von Spenden, die eigentlich für die Ärmsten der Stadt gedacht sind. Solch einen skurrilen Fall hat es bislang noch überhaupt nicht gegeben, so heute LAbg. GR Mag. Gerald Ebinger in einer Reaktion zur Causa "neunerHaus".

Als besondere Kuriosität bezeichnete Ebinger die Ankündigung, wonach am 7.November im MAK Werke junger Künstler zu Gunsten des Vereins versteigert werden sollen. So löblich dieses Ansinnen auch ist; es stehe zu befürchten, daß durch die Versteigerung der Bilder der Geschäftsführer weiter "subventioniert" wird und die Obdachlosen einmal mehr auf der Strecke bleiben. Ob dies im Sinne der Künstler ist, die ihre Werke zur Versteigerung bringen, bleibt jedenfalls abzuwarten. Alles in allem zeige sich durch dieses Konstrukt ein höchst interessantes Sittenbild der Wiener Grünen. Marie Vassilakou ist jedenfalls aufgefordert klar Stellung zu beziehen, so Ebinger abschließend. (Schluß) jen

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