Kohlmaier: Soziale Selbstverantwortung als Schlüssel für Zukunft

Podiumsdiskussion zum aktuellen Kohlmaier-Buch "Am Ende der Ideologien - die Hoffnung bleibt" in der Politischen Akademie der ÖVP

Wien, 4. November 2005 (ÖVP-PD) "Ich plädiere für ein Umdenken jedes Einzelnen. Dem Anspruchsdenken der heutigen Gesellschaft kann die Sozialpolitik nicht auf Dauer standhalten", erläuterte der ehem. ÖVP-Generalsekretär und Sozialsprecher Dr. Herbert Kohlmaier im Rahmen der gestrigen Podiumsdiskussion in der Politischen Akademie der ÖVP. Im Rahmen der Diskussion mit Generalvikar Helmut Schüller, Publizist Hubert Feichtelbauer und ÖVP-Sozialsprecher Mag. Walter Tancsits präsentierte Kohlmaier sein aktuelles Buch "Am Ende der Ideologien - die Hoffnung bleibt" und diskutierte interessante Lösungsvorschläge für eine "gute Sozialreform". ****

Kohlmaier betonte, er sehe in den Entwicklungen der jahrzehntelangen praktizierten Sozialpolitik eine hohe Diskrepanz zwischen den Ansprüchen der Menschen und der Möglichkeit der Politik. Diese Problematik finde sich in den richtungsweisenden Lösungsansätzen der Bundesregierung wieder. Ziel der aktuellen Sozialreformen der Bundesregierung sei es, die Leistungsfähigkeit des Sozialstaates langfristig aufrecht zu erhalten. Die Linie einer nachhaltigen und gerechten Sozialpolitik von Bundeskanzlers Dr. Wolfgang Schüssel gehe genau in diese Richtung. Auch für Kohlmaier ist das Schlüsselwort für die Zukunft soziale Selbstverantwortung, denn es könne nicht sein, dass man nur die Hand aufhalte und keine Selbstverantwortung zeige. "Die zukünftige Sozialpolitik braucht die Sicherheit einer staatlichen Unterstützung und die Freiheit einer zusätzlichen Eigenvorsorge", so Kohlmaier weiter.

Veränderungen und Wandel im globalen Zeitalter seien nicht aufzuhalten, dem müsse sich auch eine verantwortungsbewusste Politik stellen. Entgegen dem ständigen Krankjammern des Sozial-und Wirtschaftssystem Österreichs durch die Oppositionsparteien gehe es dem Land gut und die Bundesregierung unter Bundeskanzler Schüssel sorge rechtzeitig für künftige Entwicklungen vor. "Die, die sagen, es darf sich nichts ändern, sind unsozial. Wichtig für eine gute Sozialpolitik ist Wandlungsfähigkeit", so Kohlmaier abschließend.

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