Birgit Kumpusch und Harald Leitner erhalten Stipendium für das Europäische Zentrum Venedig für Denkmalpflege

Besuch einer Abordnung der Bundessparte Gewerbe und Handwerk anlässlich der Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag

Wien (PWK833) - Die Bundessparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Österreich vergab auch heuer wieder 2 Stipendien für die Kurse in Restaurations- und Denkmalpflege im Europäischen Zentrum Venedig. Die Tischlermeisterin Birgit Kumpusch aus Gleinstätten in der Steiermark und der Steinmetzmeister Harald Leitner aus Wals in Salzburg absolvieren vom 12. September bis 9. Dezember 2005 ihre Ausbildungskurse in Venedig.

Das Europäische Ausbildungszentrum auf der Insel San Servolo wurde 1977 in Venedig vom Europarat, der Europäischen Gemeinschaft, dem Europäischen Parlament, der UNESCO und internationalen Verbänden und Ministerien gegründet. Seit 25 Jahren werden regelmäßig Intensivkurse, die drei Monate dauern, sowie zweiwöchige Ausbildungskurse für Meister organisiert. Im Vordergrund steht die Denkmalpflege. Stein, Holz, Stuck, Metall und Malerei sind die fünf Elemente, um die sich alles dreht. Birgit Kumpusch lernt neue Techniken in der Holzkonservierung, während Harald Leitner kraftvoll Stein bearbeitet.

Die Bundessparte Gewerbe und Handwerk unterstützt seit Beginn das Europäische Zentrum Venedig in San Servolo mit zwei Stipendien pro Jahr für die dreimonatigen Kurse. Insgesamt haben bereits 85 Österreicher ihr Können in San Servolo perfektioniert - mittlerweile sind wir viert stärkste Teilnnehmernation nach Deutschland, Frankreich und Italien. Bei einem Kurzbesuch in Venedig zeigte sich der Geschäftsführer der Bundessparte, Helmut, Heindl, beeindruckt von den Leistungen: "Es wird hier Großartiges geleistet und es ist unglaublich interessant, den jungen Leuten bei der Arbeit zuzusehen."

Ehemalige Stipendiaten geben der Bundessparte Gewerbe und Handwerk noch heute begeisterte Rückmeldungen. Was sie vom Europäischen Zentrum Venedig in ihrem Bereich für die Denkmalpflege an Kunst und Können nach Österreich mitnehmen, ist unersetzbar. "Die Erfahrungen, die wir im Centro San Servolo machen dürfen, sind einzigartig -sowohl persönlich als auch für unser weiteres Berufsleben", so die beiden derzeitigen Stipendiaten unisono. (us)

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