BZÖ-Wattaul für Hartbleiben der Regierung bei Eisenbahner-Dienstrechtsreform

Dienstrechtsreform ist langfristige Zukunftssicherung für ÖBB-Mitarbeiter

St. Pölten (OTS) - "Dem Management muss von der Regierung ein geeignetes Instrument in die Hand gegeben werden, um entsprechend agieren zu können. Um die Österreichische Bundesbahn europafit zu machen, ist es unumgänglich auch das Dienstrecht entsprechend zu reformieren", bekräftigte der Nationalratsabgeordnete und BZÖ-Sprecher von Niederösterreich Anton Wattaul die Forderungen des Infrastrukturministers Hubert Gorbach. Reflexartig Streikdrohungen auszurufen ohne jegliche Gesprächsbereitschaft zu zeigen sei nicht zielführend und destruktiv, so Wattaul und meinte, dass sich die Bundesregierung von derartigen Einschüchterungstaktiken des Gewerkschaftschefs nicht beeindrucken lassen solle.

"Für ein Fortbestehen der Österreichischen Bundesbahnen ist es unabdingbar, neben Harmonisierungsmaßnahmen auf technischer Ebene auch dienstrechtlich notwendige Reformen einzuleiten. Diese Maßnahmen geschehen nicht aus Jux und Tollerei, sondern um die Bundesbahnen wettbewerbsfähig und europafit zu machen und damit in der Folge den Eisenbahnern eine langfristige Zukunftssicherung zu geben", erklärte der BZÖ-Sprecher.

"Die bisherigen Kollektivvertragsvereinbarungen seien so nicht durchsetzbar und bedürfen einer gesetzlichen Grundlage. Ein weiterer Streik der ÖBB wäre ein Schuss nach hinten und verursache außer unnötig hohe Kosten letztendlich nichts als einen immensen Schaden für die Gesamtbevölkerung und vor allem für die Eisenbahner", schloss Wattaul.

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