Förderpreis der MA 22 an junge WissenschafterInnen verliehen

Wien (OTS) - Für ihre wissenschaftlichen Abschlussarbeiten zu umweltrelevanten Themen erhielten Donnerstag Abend im Media Tower Wien zwölf junge WissenschafterInnen den "Förderpreis" der Wiener Umweltschutzabteilung.

Die Urkunden und Preise im Wert von jeweils 600 Euro ergingen heuer an insgesamt zwölf AbsolventInnen verschiedenster Universitäten und Fachhochschulen. Unter den PreisträgerInnen sind auch heuer wieder viele AbsolventInnen der Universität für Bodenkultur in Wien vertreten. Bei den eingereichten Arbeiten handelt es sich vorwiegend um Diplomarbeiten und Dissertationen zu Themen aus dem Umweltbereich. Die Arbeiten wurden von einer Jury aus FachexpertInnen der Wiener Umweltschutzabteilung bewertet.****

"Wir freuen uns sehr darüber, dass sich jedes Jahr viele angehende Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen ökologischer Themen annehmen. Mit dem Förderpreis wollen wir den wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützen und den Austausch zwischen der Wiener Umweltschutzabteilung und der Wissenschaft fördern", so Dr. Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung. "Ein gelungenes Beispiel dafür, dass sich eine moderne öffentliche Verwaltung öffnen kann und mit der Wissenschaft eine konstruktive Kooperation eingeht", so Gemeinderat Erich Valentin, Stv. Vorsitzender des Gemeinderatsausschusses Umwelt, der gemeinsam mit der Leiterin der Umweltschutzabteilung und Univ.-Prof. Hubert Dürrstein, Rektor der Universität für Bodenkultur in Wien, die Urkunden überreichte. Zu den Gratulanten reihten sich auch viele UniversitätsprofessorInnen, die die prämierten Arbeiten wissenschaftlich begleiteten.

Beeindruckende Bandbreite der prämierten wissenschaftlichen Arbeiten

Die thematische Bandbreite der prämierten Arbeiten war auch heuer wieder beeindruckend. Zwei der ausgezeichneten Arbeiten widmen sich der Feinstaubproblematik. Unter dem Titel "PM 10-Quellenprofile von Holzrauchemissionen aus Kleinfeuerungen" wurde die chemische Zusammensetzung von Feinstaub aus der Holzverbrennung analysiert. Die zweite prämierte Arbeit zu diesem Thema stammt vom Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Uni Wien und befasst sich mit der Problematik der Genehmigungsfähigkeit von Betriebsanlagen bei hoher Feinstaubbelastung.

Als Beitrag zum Thema Abfallvermeidung versteht sich die prämierte Diplomarbeit einer Absolventin der Wirtschaftsuniversität Wien (Institut für Technologie und Warenwirtschaftslehre). In der Arbeit wird der Versuch unternommen, den sogenannten immateriellen Konsum mittels eines Kennzahlensystems ganzheitlich zu bewerten.
Die Arbeit "Ökologische Optimierung städtischer Beleuchtung" (Institut für Limnologie und Hydrobotanik der Uni Wien) widmet sich dem Problem der "Lichtverschmutzung" und untersucht und bewertet unterschiedliche Beleuchtungskörper der Stadt Wien unter diesem Gesichtspunkt.

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(Schluss) pa/ur

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