BZÖ-Chef Haider: Volle Unterstützung für Haubner

Kritik von SPÖ und ÖVP doppelbödig, unzulässig und unfair

Klagenfurt (OTS) - Einmal mehr stärkt BZÖ-Chef Jörg Haider Sozialministerin Ursula Haubner heute den Rücken: "Die Sozialministerin ist auf dem richtigen Weg. Sie wird die mit dem Koalitionspartner intensiv und ausführlich ausverhandelte Schwerarbeiterregelung fair umsetzen und es so den schwer arbeitenden Menschen in diesem Land nach einem langen und harten Arbeitsleben ermöglichen, vorzeitig in Pension gehen zu können."

Haider stößt sich insbesondere an der Kritik aus den Reihen der SPÖ. "Es war eine SPÖ-Regierung, die auf meine Initiative das Nachtschwerarbeitsgesetz (NSchG) 1981 beschlossen hat. Bereits in diesem Gesetz wird auf den Kalorienverbrauch für die Klassifizierung als schwere körperliche Arbeit abgestellt, so wie es jetzt Ursula Haubner in Anlehnung an diese bestehende Regelung in der Schwerarbeiterregelung vorsieht. Wenn genau das jetzt von SPÖ-Vertretern wie Gusenbauer als "absurder Ansatz" kritisiert wird, ist das doppelbödig, unzulässig und schlicht und einfach unfair", so Haider weiter.

Aber auch an der jüngsten Kritik aus Reihen der ÖVP lässt Haider kein gutes Haar. Dass hier ÖVP-Vertreter plötzlich die sog. "Hacklerregelung" prolongiert wissen wollen sei für die schwer arbeitenden Menschen in Österreich völlig unzumutbar. "Die Hacklerregelung stellt auf 45 durchgehende und lückenlose Beitragsjahre ab. Zeigen sie mir einen Bauarbeiter, der nicht Ersatzzeiten aus Zeiten der Arbeitslosigkeit oder des Krankenstandes aufzuweisen hat und damit aus der Hacklerregelung herausfällt. Abgesehen davon wird bei der Hacklerregelung auch noch ein Abschlag in Höhe von 4,2 % pro Jahr berechnet", so Haider.

"Eine Fortführung der Hacklerregelung ist also kein taugliches Instrument, um den schwer arbeitenden Menschen in unserem Land ihren verdienten vorzeitigen Pensionsantritt zu ermöglichen. Ich fordere daher die Vertreter unseres Koalitionspartners auf, die Querschüsse einzustellen und mit voller Kraft die vorbildliche Arbeit der Sozialministerin zum Wohle der Scherarbeiter zu unterstützen", so Haider abschließend.

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