ÖBB: Huber fordert Rückkehr zur Sachlichkeit und weist Gewerkschaftskritik zurück

"Nur in vernünftigen Gesprächen sind auch sinnvolle Ergebnisse zu erreichen"

Wien (OTS) - Nach den Diskussionen der letzten Tage um die Neugestaltung des Dienstrechtes für Eisenbahner fordert ÖBB-Chef Martin Huber die "dringende Rückkehr zur Sachlichkeit". "Das Thema ist zu wichtig, um auf Basis von Gerüchten, Halbwahrheiten und Emotionen einen Dialog zu führen, der jegliche Sachlichkeit vermissen lässt", so Huber.****

Die jüngsten Äußerungen der Gewerkschaft betreffend Personalmanagement im ÖBB-Konzern und Inkompetenz des Managements wies Huber entschieden zurück. "Nur weil das Management das Handeln an sich gezogen hat und nicht mehr der Gewerkschaft überlässt, heißt es nicht, das nichts passiert." Huber verwies weiters darauf, dass sich die Gewerkschaft bei vielen Betriebsvereinbarungen "äußerst destruktiv" verhalte. "Während wir an einer Personalrestrukturierung arbeiten, die uns wettbewerbsfähiger macht, näher zum Kunden bringt und uns stärker am Markt orientiert, übt sich die Gewerkschaft als Bremser bei Reform und Restrukturierung. Wir wollen den richtigen Mitarbeiter am richtigen Platz einsetzen, die Gewerkschaft blockiert. Das muss sich ändern", so Huber.

Der ÖBB-Chef erneuerte seine Forderung, geeignete Instrumente für eine erfolgreiche Personalrestrukturierung zur Verfügung gestellt zu bekommen, sollte das derzeit geltende Frühpensionierungsrecht eingeschränkt oder aufgehoben werden. "Der Gesetzgeber muss für Rahmenbedingen sorgen, die ein privatwirtschaftliches und flexibles Handeln des Managements ermöglichen, sonst kann er sich ein solches auch nicht erwarten", so Huber. "Über geeignete Instrumente sollten wir uns aber in vernünftigen Gesprächen unterhalten", so Huber.

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