ÖGJ: 62.801 arbeitslose Jugendliche sind Resultat einer falschen Politik

ÖGJ startet ab nächster Woche Aktionen in allen Bundesländern

Wien (ÖGJ) - "In Österreich sind mittlerweile 62.801 Jugendliche ohne Arbeit. Mit den halbherzigen Maßnahmen der Regierung wird sich das in nächster Zeit auch nicht ändern", ist Jürgen Eder, Bundesvorsitzender der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) überzeugt. "Wir fordern die Regierung auf, endlich den von uns lange geforderten Ausgleichsfonds zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Betrieben umzusetzen. Damit kann ein wichtiger Beitrag zur Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit gesetzt werden."++++

"Bereits vergangene Woche haben wir als ÖGJ alle Abgeordneten zum Nationalrat und Bundesrat sowie alle Minister in einem Brief aufgefordert, uns bei unseren Forderungen zu unterstützen", so Eder. "Mit Worten scheint allerdings nicht viel zu erreichen zu sein, sieht man sich die zahlreichen Meldungen in den vergangenen Monaten zum Thema Jugendarbeitslosigkeit an." Aus diesem Grund wird die ÖGJ ab nächster Woche Taten folgen lassen: "Ab kommende Donnerstag werden wir in allen Bundesländern Aktionen zum Thema Jugendarbeitslosigkeit starten. Diese dramatische Situation braucht Aufmerksamkeit, damit hoffentlich endlich etwas geschieht. Und für diese Aufmerksamkeit werden wir sorgen."

ÖGB, 4. November
2005n Nr. 615

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Alice Wittig
Tel.: (++43-1) 534 44/353 DW
Fax: (++43-1) 533 52 93
http://www.oegb.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0002