Betreuungsnotstand: Hilfswerk-Präsident Karas fordert Pflegescheck und Ausbau der mobilen Pflege

Von IMAS-Studie bestätigte Betreuungslücken sind anders nicht mehr zu schließen

Wien (OTS) - Die gestern, Donnerstag, publizierte Studie des IMAS-Instituts bestätigt nach Ansicht des Hilfswerks einmal mehr den notwendigen Ausbau mobiler Dienste in der Alten- und Krankenpflege. 82% der Befragten hatten der Hauskrankenpflege eine große Bedeutung zugemessen. "Die Betreuung durch Angehörige wird immer schwieriger und stationäre Einrichtungen sind teuer", kommentiert Hilfswerk-Präsident Othmar Karas die Studie. "Es wird Zeit, dass man pflegende Angehörige besser unterstützt", fordert Karas, "Da würde ein Beratungsscheck für qualifizierte Pflegeberatung, unabhängig vom Pflegegeld, die notwendige Vorsorge bieten. Es kommt ja leider immer öfter vor, dass pflegende Angehörige selbst zum Pflegefall werden, wenn sie mit der Pflege überfordert sind.", so Karas abschließend.

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