Wiesenegg: Absinken der TeilnehmerInnen an Schulschikursen ist besorgniserregend

Wien (SK) - Mit einer Anfrage an den Bundeskanzler reagierte der SPÖ-Bundesrat und Bürgermeister von Reutte Helmut Wiesenegg auf die vernichtenden Zahlen betreffend Schulschikurse: Dass die Zahl von TeilnehmerInnen in Österreich von 200.000 Kindern auf nunmehr 120.000 Kinder gesunken ist, sei ein blamables Zeugnis für die betroffenen Regierungsmitglieder, nämlich den Sportminister Wolfgang Schüssel und die Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer. ****

Es gilt nun, alles gemeinsam zu unternehmen, um die Zukunft der Schisportnation Österreich zu sichern. Als ein Beispiel präsentiert der Bürgermeister von Reutte das Tarifmodell der Reuttener Seilbahnen GmbH und anderer Unternehmen, die für Familien und Schulschikurse bis zu 70 Prozent Ermäßigung gewähren. In der Anfrage wird der Bundeskanzler und Sportminister mit der Situation konfrontiert und befragt, was er unternimmt, um die Zahl der TeilnehmerInnen an Schulschikursen wieder zu erhöhen.

In diesem Zusammenhang begrüßte schließlich Wiesenegg die Aktivitäten des Präsidenten des Österreichischen Schiverbandes, die dasselbe Ziel verfolgen. "Vielleicht gelingt es noch heuer in einem gemeinsamen Kraftakt, in ganz Österreich attraktive Seilbahntarife für Kinder anzubieten und den Schulschisport wieder zu forcieren." Die Seilbahnwirtschaft, so Wiesenegg, sei ihrerseits bereit dazu. (Schluss) ah/mp

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