SPÖ-Bezirksparteipräsidium St. Pölten regelt Nachfolge von LAbg. Prof. Dr. Siegfried Nasko

Demonstrative Einigkeit und Geschlossenheit in St. Pöltner SPÖ

St. Pölten, (SPI) - - In den frühen Morgenstunden des 1. November traf sich das Bezirksparteipräsidium der St. Pöltner SPÖ zu Beratungen betreffend des von Prof. Dr. Siegfried Nasko bekantgegebenen Rücktritts von seiner Funktion als Abgeordneter des NÖ-Landtags. Allen voran würdigten SPNÖ-Parteivorsitzende LHStv. Heidemaria Onodi und SPÖ-Bezirksparteivorsitzender Nationalrat Anton Heinzl die politische Arbeit Naskos für Land und Bezirk. Onodi:
"Siegfried Nasko hatte als versierter Kulturpolitiker in Niederösterreich bereits vor seiner Landtagsfunktion einen großen Namen - ihm gelang es durch großen Fleiß und Einsatz und im Interesse des Landes sich voll einzubringen, viele hervorragende Initiativen zu starten und umzusetzen. Seine persönliche Entscheidung ist zu akzeptieren." Auch NR Anton Heinzl würdigt Naskos Arbeit: "Er hat seine ganze Kraft in Stadt und Bezirk eingebracht, er war uns allen ein wertvoller Partner wenn es darum ging, den Bezirk St. Pölten zu vertreten und unsere Anliegen auf der Ebene des Landes zu positionieren."****

Der auf der Bezirksliste hinter Nasko nächstgereihte Herzogenburger Vizebürgermeister Franz Zwicker verzichtet auf eigenen Wunsch auf das Mandat. Zwicker, seit den vergangenen Gemeinderatswahlen im März 2005 Vizebürgermeister der Stadtgemeinde Herzogenburg, sieht seinen Schritt als "selbstverständliche Entscheidung im Interesse der größten SPÖ-Bezirksparteiorganisation Niederösterreichs". "Seit Jahrzehnten wird zwischen der Stadt und dem Landbezirk ein Reißverschlusssystem zu den Landtagsmandaten praktiziert. Dieses ist sicher auch ein Grund für die großen Erfolge des Bezirks bei den vergangenen Wahlgängen. Auf den Stadtmandatar Dr. Siegfried Nasko soll wieder ein Mandat der Stadtparteiorganisation folgen. Das ist für mich selbstverständlich", so Zwicker. Herzogenburgs Bürgermeister LAbg. a.D. Anton Rupp zollt der Entscheidung Zwickers Respekt: "Das zeugt von großem Verantwortungsbewusstsein und ist sicher Ausdruck der großen Einigkeit der Bezirksorganisation St. Pölten."

Als Nachfolger von Siegfried Nasko im Landesparlament wurde vom St. Pöltner SPÖ-Bezirkspräsidium einstimmig der St. Pöltner Stadtrat Mag. Willi Stiowicek, Jahrgang 1956, nominiert. Stiowicek, seit 19 Jahren beim Magistrat beschäftigt, ist Leiter des Präsidialbüros der Landeshauptstadt und seit dem Rückzug Siegfried Naskos aus dem Rathaus im Frühjahr 2004 auch Leiter der Öffentlichkeitsarbeit. St. Pöltens Bezirksparteivorsitzender NR Anton Heinzl zeigt sich über die große Einhelligkeit der Entscheidungsfindung zufrieden: "Auch wenn uns allen die Entscheidung Siegfried Nasko leid tut und wir ihm weiterhin alles Gute wünschen, ist sein Wunsch zu respektieren. Wir haben mit STR Mag. Willi Stiowicek sicher einen versierten Politiker mit internationalen Erfahrungen, der den Bezirk St. Pölten im Land Niederösterreich bestens vertreten wird."
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