Broukal: Gehrer ist lieber im Ausland, statt dort, wo es brennt

Albanien hat für Ministerin Vorrang vor ungelösten Bildungsproblemen

Wien (SK) - "Bildungsministerin Gehrer geht auf Sight-Seeing-Tour nach Albanien, während es in Österreich im Bildungswesen drunter und drüber geht", sagte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. So gebe es trotz massiver Kritik keinen Versuch den Murks bei den pädagogischen Hochschulen zu lösen, es gebe auch keine Verhandlungen mit dem Finanzminister über die Finanzierung von zusätzlichen LehrerInnen für Schulen mit einem hohen Anteil an Migrantenkindern, und es gebe keine Gespräche mit Grasser über mehr Geld für die Universitäten, kritisierte Broukal. ****

"Das ist wirklich eine üble Performance. Das Wichtige bleibt liegen. Stattdessen ausgedehnte Reisen ins Ausland. Das ist das Verhalten einer Polit-Pensionisten in spe und nicht einer verantwortungsvollen Ministerin", so Broukal. Für den SPÖ-Wissenschaftssprecher hat damit der "lange Abschied der Elisabeth Gehrer" begonnen. (Schluss) ns

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