ARBÖ: Am 31. Oktober ist besondere Vorsicht auf den Straßen geboten

Überdurchschnittlich viele Unfälle und Verletzte in den letzten fünf Jahren

Wien (OTS) - Besondere Vorsicht ist auf Österreichs Straßen morgen, Montag, den 31. Oktober, geboten. Denn in den letzten fünf Jahren haben sich am letzten Oktobertag jeweils überdurchschnittlich mehr Unfälle ereignet. Diese Tendenz musste der ARBÖ aufgrund der Unfallzahlen der Statistik Austria feststellen.
"Offensichtlich führt das Zusammentreffen der Allerheiligen-Feiertage mit dem Halloween-Fest zu einem gefährlich Mix", stellt ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider fest. In den letzten fünf Jahren haben sich am 31. Oktober im Durchschnitt 152 Unfälle mit 202 Verletzten ereignet. Das sind um 18 Prozent mehr Unfälle und um 22 Prozent mehr Verletzte als an den vergleichbaren Wochentagen diesen Monats. Da die einzelnen Wochentage sich unfallmäßig unterscheiden und der 31. Oktober ja auf unterschiedliche Wochentage gefallen ist, hat der ARBÖ jeweils den 31. 10. mit dem entsprechenden Wochentag im Oktober verglichen.

Diese gefährliche Tendenz in den letzten Jahren nimmt der ARBÖ zum Anlass für mehr Vorsicht zu plädieren. Da Halloween-Geister mit Verkehrssicherheit selten was am Hexenhut haben, appelliert der ARBÖ an die Autofahrer, speziell in der Nacht von kommenden Montag auf Dienstag vorausschauend unterwegs zu sein. "Wer sich Halloween-Geistern nähert, sollte auf alle Fälle die Geschwindigkeit reduzieren", betont der ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider. "Da nicht nur übermutige Kinder und Jugendliche unterwegs sind sondern auch Erwachsene, die sich in der Nacht der Nächte gerne mit hochgeistigen Getränken stärken, sollte man als Autofahrer besondere Vorsicht walten lassen".
Trotz Spaß und Schabernack sollten die Schreckgespenster bei ihrer Tour des Grauens jedoch nicht vergessen, sich im Straßenverkehr trotz dunkler Kostümierung sichtbar zu machen. Dies wird in den Großstädten durch helle Straßenbeleuchtung, Fußgängerzonen und breite Gehsteige den Halloween-Monstern erleichtert.
Im Randbereich der Ballungszentren, in ländlichen Gegenden oder außerhalb von Ortsgebieten sind Gehsteige oft schmal oder fehlen überhaupt, die Straßenbeleuchtung ist spärlich oder gar nicht vorhanden. Hier leben die dunklen Gestalten besonders gefährlich. Rat an die Eltern: Anbringen von reflektierendem Material an den Halloween-Kostümen erhöht die Sicherheit der Kinder. Ganz nach dem ARBÖ-Motto: "Mach dich sichtbar - sonst gibt’s Saures".

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