Gunzer: Kleinunternehmerförderung anstatt Presseförderung

Klagenfurt (OTS) - Die Diskussion rund um die Presseförderung ist für den Vizepräsidenten der Kärntner Wirtschaftskammer, LAbg. Albert Gunzer nicht nachvollziehbar. "Dass ein Betrag von rund 720.000 Euro mit dem Argument der Arbeitsplatzsicherung von den Kärntner Tageszeitungen gefordert wird, ist eine verantwortungslose Bevorzugung gegenüber allen Wochen- und Regionalzeitungen und vor allem gegenüber allen Kärntner Unternehmen", erklärte Gunzer.

Gunzer verlangt daher, den gesamten für die Presseförderung vorgesehenen Betrag den Kärntner Kleinstunternehmen als Arbeitsplatzprämie zur Verfügung zu stellen. Denn Kärnten habe Tausende investitionswillige Kleinstunternehmer mit guten Geschäftsideen, aber zu geringem Eigenkapital, um diese umzusetzen. Eine entsprechende Arbeitsplatzprämie für diese Unternehmergruppe würde eine wesentlich höhere Nachhaltigkeit bewirken, als die schon scheinbar selbstverständlich gewordene Presseförderung diskussionslos den Kärntner Tageszeitungen zu überlassen, sagte Gunzer.

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