Heinzl: Sofortige Realisierung der S 34 Schnellstraße ins Traisental

Parlamentarische Anfrage zu Finanzierung und Planungsfortschritt

St. Pölten, (SPI) - Jüngste Aussagen von nö. Landespolitikern und Bundespolitikern zum Trassenbauprojekt S 34 - der Traisentalschnellstraße als Verlängerung der bestehenden S 33 Richtung Wilhelmsburg und Traisen im Bezirk St. Pölten - nahm der St. Pöltner SP-Nationalrat Anton Heinzl zum Anlass, im Parlament in Wien an Verkehrsminister Hubert Gorbach eine Anfrage zu stellen. "Bis heute gibt es keine klaren Aussagen betreffend Finanzierung und Baubeginn. Solange die Finanzierung nicht geklärt ist - übernimmt der Bund oder trägt das Land Niederösterreich die Kosten - wird es keinen Spatenstich geben. Das Projekt, inkl. einer großzügigen Umfahrung von Wilhelmsburg, kostet rd. 110 Millionen Schilling und weder im Landes-, noch im Bundesbudget sind derzeit Mittel dafür reserviert", so NR Heinzl zur Begründung der Anfrage.****

Die Verlängerung der S 33 im ersten Abschnitt bis Wilhelmsburg und als weiterer möglicher und notwendiger Bauabschnitt weiter bis zum Knoten B 18 in Traisen ist sicher keine Tollerei. Der Verkehr auf der bestehenden B 20 - der Mariazeller Bundesstraße - steigt jährlich um vier Prozent, im Bereich der Landeshauptstadt St. Pölten bei Spratzern rollen täglich mehr als 30.000 Fahrzeuge durch das Wohngebiet, weiter südlich Richtung Wilhelmsburg sind es immerhin mehr als 20.000. Beinahe täglich kommt es zu Verkehrsstaus, viele Straßenabschnitte haben längst ihre Leistungsfähigkeitsgrenze erreicht. Zusätzlich hat die Unfallshäufigkeit zugenommen", so der St. Pöltner SP-Politiker.

"Trotz vieler positiver Meinungsäußerungen fehlt noch immer der ‚letzte Schwung’. Die Anfrage soll nun klären, wann die notwendigen Finanzmittel bereitgestellt werden. Zusätzlich wäre nämlich eine entsprechende Gesetzesänderung - wenn der Bund die Finanzierung übernimmt - notwendig. Der Bund zahlt derzeit nämlich nur für das hochrangige Straßennetz, nicht aber für Bundesstraßen. Derzeit wird das Projekt S 34 aber unter dem Projektnamen B 334 geführt - also unter Kostenpatronanz des Landes Niederösterreich. Sollte nicht bald eine Klärung erfolgen, droht das Projekt wieder verschoben zu werden", befürchtet Heinzl ansonsten weitere Verzögerungen. (Schluss) fa

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