3. BSE-Fall in Österreich

Kein Fleisch in der Nahrungskette - kein Risiko für Konsumenten

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen gibt den positiven BSE-Befund eines Rindes aus dem Bezirk Salzburg-Umgebung bekannt.

Es handelt sich dabei um den 3. BSE-Fall eines in Österreich gehaltenen Rindes. Die beiden bisherigen Fälle wurden im Dezember 2001 in Niederösterreich und im Juni 2005 in Vorarlberg festgestellt.

Nach erfolgter Schlachtung ergab die routinemäßig bei jedem Tier durchgeführte Untersuchung am 27.10.05 einen BSE Verdacht. Das Fleisch der betroffenen Kuh sowie die Schlachtkörper der davor und danach geschlachteten Rinder wurden sichergestellt. Somit kann garantiert werden, dass davon kein Fleisch in die Lebensmittelkette gelangen konnte.
Der Schlachthof in Salzburg, in dem das positive Rind geschlachtet wurde, ist umgehend vorschriftsmäßig gereinigt und desinfiziert worden. So dass für die Konsumenten keinerlei Risiko besteht.

Heute ergaben weitere Tests im nationalen Referenzlabor AGES/Mödling eine Bestätigung des BSE-Verdachts.

Die Kuh "Jacotte" wurde im November 1992 in der Schweiz geboren, auf einem kleinen Grünlandbetrieb mit 13,5 ha aufgezogen und 1993 nach Österreich verkauft. Alle 33 am Betrieb gehaltenen Rinder wurden getötet; ein männliches Rind, geboren im Jänner 2005 befand sich in einem anderen Betrieb und wurde auf Grund des positiven Befundes des Muttertieres gemäß den gesetzlichen Bestimmungen ebenfalls gekeult.

Die Untersuchung der im Zusammenhang mit diesem Fall getöteten Tiere auf BSE erfolgt in der AGES. Die Ergebnisse werden Anfang nächster Woche vorliegen.

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BM für Gesundheit und Frauen
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