Krainer zu Klimaschutz: Regierung soll Blockadepolitik beenden

Krainer fordert völligen Neubeginn in heimischer Klimapolitik

Wien (SK) - SPÖ-Umweltsprecher Kai Jan Krainer unterstützt die Forderung der Umweltorganisationen nach einer Festschreibung verbindlicher österreichischer Klimaschutzziele bis 2020 und 2050. Zugleich fordert Krainer die Regierung Schüssel auf, "ihre Blockadepolitik beim Klimaschutz auf europäischer Ebene aufzugeben". In den letzten Jahren habe sich die Regierung hier "alles andere als mit Ruhm bedeckt und an vorderster Front gegen die Verankerung verbindlicher Klimaziele Stimmung gemacht". Aus Sicht des SPÖ-Umweltsprechers wenig verwunderlich, denn wenn es keine
klar festgeschriebenen Klimaschutzziele gibt, sei auch nicht nachweisbar, dass die Regierung Schüssel "die Kyoto-Ziele um Lichtjahre verfehlt". ****

Innerhalb nur weniger Jahre habe es die Regierung Schüssel geschafft, dass aus dem einstigen Umweltmusterland ein "Problemfall" in Sachen Umweltschutz geworden ist, so Krainer weiter. Während viele andere Länder tatsächlich die CO2-Emmissionen verringern, steigen sie in Österreich von Jahr zu Jahr. Der SPÖ-Umweltsprecher fordert daher mit Nachdruck "einen völligen Neubeginn" in der Klimapolitik. "Die Regierung Schüssel soll sich nicht weiterhin als Totengräber der Klimapolitik betätigen, sondern endlich Maßnahmen präsentieren, damit sich Österreich nicht noch
weiter von den Klimazielen entfernt", betonte Krainer abschließend. (Schluss) ps

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0012