LH Haider: Land hat viele Reformen vor

Schwerpunkte sind Verwaltungsreform (kleinerer Landtag) und stärkere Arbeitnehmerförderung

Klagenfurt (LPD) - Es brauche eine Verkleinerung des Landtages
sowie auch eine neue Form der Arbeitnehmerförderung. Dies sagte heute, Freitag, Landeshauptmann Jörg Haider und bekräftigte, dass es starke Reformüberlegungen seitens des Landes gebe. Eine Halbierung des Landtages würde 2,7 Mio. Euro pro Jahr an Ersparnis bringen. Außerdem würde die Bevölkerung solche Reformen wünschen. Wichtig sei auch eine Stärkung der Bezirkshauptmannschaften als dezentrale Anlaufstellen der Bürger.

Durch die geplante neue Form der Arbeitnehmerförderung werde es möglich, Pendlern verstärkt Unterstützung zukommen zu lassen und vor allem Qualifizierungsmaßnahmen zu fördern. Es müsse überlegt werden, die Bahn-Nebenlinien, die nicht frequentiert werden und völlig unrentabel seien, noch länger aufrechtzuerhalten. Mit diesen Millionen sollte Sinnvolleres getan werden, so Haider.

Weiters gab Haider bekannt, dass der Budget-Nachtragsvoranschlag mit einer Summe in Höhe von 23,7 Mio. Euro fertig ausverhandelt, aber noch nicht beschlossen sei. Offene Punkte würden die Presseförderung und die Seebühne darstellen. Wichtige Schwerpunkte seien die Jugendbeschäftigung und die Arbeitnehmerförderung. Weiters sprach sich der Landeshauptmann auch dafür aus, das Musikschulwesen weiter flächendeckend auszubauen. Ebenso soll die Solarenergie-Aktion fortgesetzt werden.

Haider hob die positive wirtschaftliche Entwicklung Kärntens hervor und nannte eine Fülle von Investitionen, angefangen von der Lippitzbachbrücke über die Magna-Ansiedlung in Klagenfurt, das Mechatronik-Zentrum in Wolfsberg bis hin zum Um- und Ausbau von Schloss Reifnitz. Mit dem 500 Mio. schweren Zukunftsfonds würden Zukunftsprojekte außerhalb des Budgets unterstützt. In anderen Bundesländern gebe es diese Erträgnisse nicht, sondern vielmehr enorme Haftungen für Banken. Übrigens würde es auch nur in Kärnten mehr offene Lehrstellen geben als Lehrstellensuchende, sagte Haider. (Schluss)

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