Leitl begrüßt Einigung im Handymastenstreit: "Die Vernunft hat gesiegt"

Keine Schwächung des Wirtschafts- und Technologiestandortes Österreich durch neue Steuerbelastung - Dank an Verhandler für die konsensuale Lösung

Wien (PWK818) - Der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, begrüßt die erfolgreiche Einigung im Streit um die Handymastensteuer, die in der Nacht auf heute zwischen den Mobilfunkanbietern und dem Land Niederösterreich erzielt werden konnte. "Die Vernunft hat letztlich gesiegt!", freut sich Leitl, der von Beginn an auf eine konsensualen Lösung pochte, um einen Schaden für den Wirtschafts- und Technologiestandortes zu vermeiden. "Die nun festgelegte Auflage der Mobilfunkanbieter den Anteil der einzeln genutzten Handymasten von zwei Drittel auf ein Drittel zu reduzieren, liegt im Interesse der Bevölkerung und des Landschaftsschutzes. Außerdem sollen beim künftigen Neubau von Masten in Niederösterreich von vornherein vier von fünf Anlagen gemeinsam errichtet und die Effizienzgewinne an die Betreiber-Kunden weitergeben werden. Und die Verhinderung einer neuen Steuerbelastung für Mobilfunkbetreiber und deren Wirtschafts- und Privatkunden ist für den Technologiestandort und sein internationales Image von großer Bedeutung", fasst Leitl die win-win-Situation durch die erreichte Verhandlungslösung zusammen.

Er, Leitl, danke deshalb allen, die sich an der Lösungsfindung beteiligt haben, dass sie sich trotz anfangs kontroversieller Standpunkte gemeinsam an einen Tisch gesetzt und mit gutem Willen eine wichtige Einigung zwischen Wirtschaft und Politik zum Wohle aller erreicht haben.

So ist Handytelefonieren in Österreich weiterhin kostengünstig und flächendeckend möglich und das Land für Investoren weiterhin interessant. "Das Vertrauen von Investoren in den Wirtschaftsstandort Österreich wurde nicht enttäuscht", betont Leitl. "Wir bleiben mit unseren Regelungen EU-konform und sind für neue Investitionen aus dem In- und Ausland steuerlich weiterhin attraktiv, was auch der Arbeitsmarktlage in unserem Land positiv zu gute kommt." (Ne)

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