Kadenbach: Kilometergeld für Landesbedienstete nur minimal erhöht

Wenn es ums eigene Budget geht werden Bedienstete im Stich gelassen

St. Pölten, (SPI) - "Es ist mir völlig unverständlich, warum die VPNÖ, die noch im Juni der Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes auf 42 Cent zugestimmt hat, jetzt eine derartige Regelung für die Niederösterreichischen Landesbediensteten ablehnt", drückt die Landesgeschäftsführerin der SPNÖ, LAbg. Karin Kadenbach, Unverständnis für das Abstimmungsverhalten der VPNÖ aus.****

In der Landtagssitzung vom 27. 10. wurde eine Änderung der Dienstpragmatik der Landesbeamten beschlossen. Im Zuge dessen wurde auch die Höhe der Fahrtkostenzuschüsse und des Kilometergeldes angepasst. "Wir haben einen Antrag eingebracht, nachdem - analog zur Forderung nach der Erhöhung des allgemeinen Kilometergeldes - die Erhöhung des Kilometergeldes auf 42 Cent gefordert wird. Dieser wurde allerdings von der ÖVP abgelehnt. Beschlossen wurde lediglich die Erhöhung auf 0,376 Euro", berichtet Kadenbach.

"Eine logische Begründung für dieses Verhalten kann ich beim besten Willen nicht sehen. Weder sind die Kosten für Autofahrer gesunken noch ist einzusehen, warum die - noch im Juni auch von der VPNÖ unterstützte Forderung - für Landesbeamte nicht gelten sollte. Scheinbar nimmt die ÖVP Niederösterreich hier zweierlei Maß: Wenn andere es zu bezahlen haben, ist man dafür, wenn es auf das Budget des VP-Finanzlandesrates zurückfallen würde, lässt man lieber die Bediensteten im Stich", so Kadenbach abschließend.
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