Kickl fordert Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei nach Kriegsdrohung an Griechenland

Beschämendes Fehlen einer offiziellen Stellungnahme eines EU-Vertreters

Das von der Türkei verabschiedete "Grundpapier zur Nationalen Sicherheitspolitik", in dem Griechenland mit Krieg gedroht wird, ist für FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl eine eindrucksvolle Bestätigung der freiheitliche Position, daß die Türkei kein EU-Mitglied werden dürfe.

Es sei völlig grotesk, wenn ein Land, daß in die EU dränge, gleichzeitig einem anderen EU-Land den "Casus belli" in Aussicht stelle, erklärte Kickl. Nach diesem schweren Affront müßten die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei unverzüglich abgebrochen werden, sofern die EU noch einen Hauch von Selbstachtung habe und ihre eigenen Grundsätze noch ernst nehme.

Kickl bezeichnete es als beschämend, daß es noch keine offizielle Stellungnahme eines EU-Vertreters zu dieser Angelegenheit gebe. Man dürfe jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen. In Österreich müßten Bundeskanzler Schüssel und Außenministerin Plassnik sich unverzüglich dazu äußern.

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