Hofer: FPÖ fordert Kilometergeld von 45 Cent

Erhöhung von 36 auf 38 Cent unzureichend

Mit heutigem Datum wird das amtliche Kilometergeld von 36 auf 38 Cent erhöht. Das ist somit die erste Anpassung seit dem Jahr 1997. Nach dem stetigen Anstieg der Treibstoffpreise verlangt die FPÖ jedoch ein Kilometergeld in der Höhe von 45 Cent.

FPÖ-Vizeparteiobmann Ing. Norbert Hofer: "Nicht nur die Treibstoffkosten haben sich enorm verändert, seit 1997 haben sich auch die weiteren Kosten für das Auto um durchschnittlich 15 Prozent nach oben bewegt. Eine Mechanikerstunde hat sich seit dem Jahr 2000 um 20 Prozent verteuert. Im gleichen Zeitraum sind auch die Kosten für die KFZ-Haftpflichtversicherung um knapp 19 Prozent gestiegen."

Durch die jetzt durchgeführte Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes und der Pendlerpauschale würden Autofahrer im Gesamtausmaß von 28 Millionen Euro entlastet. Hofer: "Die Mehreinnahmen für den Finanzminister belaufen sich angesichts der hohen Treibstoffpreise im heurigen Jahr aber auf 150 Millionen Euro. Zudem profitiert von Kilometergeld und Pendlerpauschale nur ein Teil der Autofahrer."

Die FPÖ fordert die Bundesregierung daher auf, das Kilometergeld auf 45 Cent zu erhöhen sowie die Mehrwertsteuer auf Treibstoff zu senken. Letztere Maßnahme, so Hofer, käme allen Autofahrern sowie der Wirtschaft zugute.

Die Einführung einer kilometerabhängigen PKW-Maut lehnt die FPÖ kategorisch ab.

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