VÖWG: Positionierung für öffentliche Dienstleister unterstützen

Wien (OTS) - Am 29. November findet in Brüssel die vom CEEP, dem Europäischen Verband der öffentlichen Arbeitgeber veranstaltete 8. Europäische Konferenz der Kommunalwirtschaft statt, bei der auch die Stadt Wien auf politischer und auf Management-Ebene der Wiener kommunalwirtschaftlichen Betriebe vertreten ist. Der VÖWG, der Verband der öffentlichen Wirtschaft und Gemeinwirtschaft als österreichische Sektion des CEEP appelliert in diesem Zusammenhang zur intensiven Zusammenarbeit aller Interessierten in Fragen der Gemeinwirtschaft, um im Interesse der Daseinsvorsorge, bzw. der Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse entsprechende Akzente setzen und die Interessen der Gebietskörperschaften einbringen zu können. Erfreulich für Österreich sei in diesem Zusammenhang, dass mit BM a. D. Dr. Caspar Einem seit 4. Oktober, zunächst für die kommenden drei Jahre, das CEEP unter österreichischer Präsidentschaft steht, so der Geschäftsführer des VÖWG und Generaldelegierte Österreichs beim CEEP, Gerhard Greiner.

Der kommende 8. europäischen Konferenz der Kommunalwirtschaft in Brüssel ist besondere Bedeutung zuzumessen. Einerseits gilt es die Positionierung zum bereits heftigst diskutierten Entwurf der EU-Dienstleistungsrichtlinie noch zu schärfen, andererseits müsse in einem "Europa der Bürger" aber auch noch stärker die bewährte und erfolgreiche Dienstleistungserbringung von Kommunen und deren Unternehmen herausgearbeitet werden. Immerhin stellt gerade die Kommunalwirtschaft mit 14.000 kommunalen Unternehmen, über 1 Million Beschäftigten und rund 140 Milliarden Euro Umsatz, einen beachtlichten Wirtschaftsfaktor in Europa dar.

Der VÖWG lädt daher alle Gebietskörperschaften und ihre Dienstleistungsunternehmen sowie alle am Thema Interessierten herzlich ein, sich der Interessenvertretung anzuschließen und bietet gerne dazu den sprichwörtlich runden Tisch zur Diskussion über eine nachhaltige Erbringung von Versorgungsleistungen zum Wohle der Bürger an. "Wer will, dass Europa eine führende Rolle im globalen Wettbewerb einnimmt, darf nicht durch neue Reformen verunsichern, sondern muss ein Mindestmaß an Sicherheit und Vertrauen in die Politik bieten", unterstrich CEEP-Präsident Caspar Einem erst kürzlich bei seiner in London vor EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, EU-Kommissar Vladimir Spidla, Premierminister Tony Blair, Bundeskanzler Schüssel und den europäischen Sozialpartnern gehaltenen Rede anlässlich des Londoner Gipfeltreffens, wo der Beitrag der Sozialpartner zur Zukunft der EU auf der Tagesordnung stand. (Schluss) red/

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