GRILLITSCH ZU STRANER: SCHLUSS MIT POLITIK DER GROßEN SPRÜCHE

FACC-Standortentscheidung war große sozialistische Wählertäuschungsaktion

Wien, 28. Oktober 2005 (ÖVP-PD) "Der Fohnsdorfer Bürgermeister Johann Straner soll mit seiner Politik der großen Sprüche und Ankündigungen endlich Schluss machen und bei den Menschen nicht ständig Hoffnungen wecken, die dann nicht erfüllt werden", so der obersteirische Nationalratsabgeordnete Fritz Grillitsch auf die völlig überzogene und haltlose Kritik Straners in der Kleinen Zeitung.

Straner hatte vor der steirischen Landtagswahl gemeinsam mit seinem sozialistischen Parteikollegen Franz Voves beim Obersteiermark-Gipfel am 13. Juli in Spielberg erklärt, dass die einzigen Projekte, die in der Region sicher verwirklicht würden, die Therme Fohnsdorf und das FACC-Werk seien. "Diese Ankündigungen stellen sich nun als große sozialistische Wählertäuschungsaktion heraus, weil FACC in Oberösterreich und nicht in der Obersteiermark investiert", so Grillitsch. "Dabei haben Straner und Voves
gemeinsam mit ihrem Parteifreund, dem Fohnsdorfer Ehrenbürger Hannes Androsch, im Zuge der Umstrukturierung von AT&S, durch die 280 Menschen von Fohnsdorf nach Leoben pendeln müssen, noch versichert, dass durch FACC 200 bis 300 Ersatz-Arbeitsplätze in der Region entstehen. Jetzt sieht man, was solche Versprechen aus sozialistischem Mund wert sind. Wenn das der Stil des neuen Landeshauptmannes Voves ist, dann Gute Nacht, Wirtschaftsstandort Steiermark."

"Meine Enttäuschung über das Nichtzustandekommen der FACC-Investition ist umso größer, als die ÖVP alles versucht hat, der Förderungs-Lizitationspolitik von Androsch nachzukommen und bereit war, ebenso hohe Förderungen zu gewähren wie das Land Oberösterreich", sagte Grillitsch. Die Sozialisten hätten damit den nächsten Tiefschlag für die Bewohner der Region gesetzt. "Die Menschen in Fohnsdorf warten bereits seit zehn Jahren auf den Baubeginn der Therme Fohnsdorf. Es gibt die Förderungszusage des Landes Steiermark, für die sich vor allem Tourismuslandesrat Hermann Schützenhöfer stark gemacht hat. Nur ist Bürgermeister Straner seit Jahren nicht in der Lage, ein entsprechendes Projekt mit dem dazugehörigen Finanzierungskonzept auf den Tisch zu legen", kritisierte Grillitsch und forderte Straner abschließend auf:
"Hören Sie auf, ständig nur Schmäh zu führen, und fangen Sie endlich damit an, den Menschen die Wahrheit zu sagen."

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