Pädagogische Hochschulen zügig umsetzen

LR Stemer: "Für die Lehrerbildung in Vorarlberg unverzichtbar"

Bregenz (VLK) - "Man sollte die konstruktiven Anregungen rasch einbauen, sich aber von diesem richtigen Weg nicht abbringen lassen", kommentiert Schullandesrat Siegi Stemer die zum Teil einseitigen Stellungnahmen zum Hochschulgesetz 2005 und betont: "Wir wollen die Pädagogische Hochschule Vorarlberg in Feldkirch jedenfalls zügig angehen."

Die Bologna-konforme Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen auf hohem Niveau ist genauso ein Ziel wie die in Modulen aufgebauten pädagogischen Studien, damit auch Anschlussstudien problemlos möglich sind. Und Stemer weiter: "Für uns ist klar, dass die Kooperationen mit den Universitäten - vor allem in Innsbruck und im Bodenseeraum -Schritt für Schritt intensiviert werden müssen."

Oberstes Ziel war von Anfang an die Standortsicherung, erinnert sich Stemer an die ersten Planungsschritte: "Denn eine moderne Lehrerbildungseinrichtung im eigenen Land ist für die Qualität unserer Bildungslandschaft enorm wichtig. Das ist geschafft."

Für eine rein universitäre Ausbildung aller Pädagogen - auch jener im Kindergarten und in der Volksschule - wurden bislang keine schlüssigen Begründungen vorgebracht. "Die Alternative, dass künftig alle angehenden Volks- und Hauptschullehrer womöglich nach Innsbruck müssten, kommt jedenfalls für uns nicht in Frage", so Stemer.

Selbstverständlich sei es ein weiteres Ziel, eine möglichst praxisnahe Ausbildung sicher zu stellen und dabei die angewandte berufsbezogene Forschung zu verstärken.

"Nicht das Uni-Schild ist entscheidend, sondern die Qualität, welche die möglichst praxisnahe Vorbereitung der Lehrerinnen und Lehrer auf die heutigen pädagogischen Herausforderungen gewährleistet", schließt der Schullandesrat.

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