Wildwuchs von Handymasten in Kärnten stoppen

Klubobmann Scheuch fordert runden Tisch mit Handymastenbetreibern

Klagenfurt (OTS) - Nachdem durch den Wildwuchs von Handymasten
auch die Strahlenbelastung der Bevölkerung immer größer wird, ist es ein Gebot der Stunde die Handymastenbetreiber dazu zu zwingen ihre Anlagen gemeinschaftlich zu nutzen. "Zu diesem Thema liegt seit einem Jahr ein Antrag des freiheitlichen Klubs im Kärntner Landtag der von Seiten der SPÖ schubladisiert wird, um den eigenen Umweltreferenten Reinhart Rohr in dieser Frage nicht unter Druck zu bringen", so der freiheitliche Klubobmann Ing. Kurt Scheuch. Es wäre nun dringend nötig einen genauen Plan der Handymasten Kärntens von den verschiedenen Betreibern einzufordern, um gemeinsam mit ihnen nachzuvollziehen, wie diese Anlagen gemeinschaftlich genutzt werden könnten. Beim Bau neuer Anlagen sollte zwingend eine eingehende Prüfung betreffend der Notwendigkeit dieser und des Standortes vorgeschrieben werden. "So kann es nicht sein, dass Handymasten direkt in Wohnsiedlungen erbaut werden dürfen", so Scheuch weiter. Schade sei es, dass der Umweltlandesrat Rohr nicht von selbst so eine Initiative ergreift. Des Weiteren wäre durchaus auch von Seiten des Gesundheitsreferates zu überlegen sich mit der Strahlung von Handymasten intensiver zu befassen und insbesondere die oft überflüssige und übermäßige Handynutzung durch Kinder zu hinterfragen! Eine anständige Information an die Eltern wäre ein Gebot der Stunde. All dies sei nun schleunigst an einem runden Tisch auszureden und falls es bei den Handymastenbetreibern zu keinem Umdenken komme, sollten diese durchaus auch mit Sanktionen belegt werden, schließt Scheuch.

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