Walch: Wir lassen uns unsere Arbeitsplätze nicht wegnehmen!

Regierung wird die EU-Dienstleistungsrichtlinie in der geplanten Form nicht zulassen!

Wien (OTS) - "So wie die von der EU Kommission vorgeschlagene Dienstleistungsrichtlinie geplant ist, werden wir alles daran setzen, dass sie in dieser Form verhindert wird. Wenn ein Dienstleistungsunternehmen mit Firmensitz in einem anderen EU-Land bei uns einen Auftrag durchführt, braucht es nur das Recht des Herkunftslandes beachten. Unsere heimischen Betriebe würden durch den EU Kommissionsvorschlag die Billiglöhne dieser Länder konkurrenzunfähig, wodurch unsere Arbeitsplätze stark gefährdet sind", sagte heute der Arbeitnehmersprecher des Freiheitlichen Parlamentsklubs Abg. Max Walch zur Dienstleistungsrichtlinie.

"Nun ist es die Aufgabe unserer Regierungsmitglieder, aber auch der österreichischen Mitglieder des Europäischen Parlaments, alles dafür zu tun, dass die derzeit geplante Dienstleistungsrichtlinie nicht Realität wird", so Walch. "Den 1. Schritt haben Bundeskanzler Wolfgang Schüssel mit Sozialministerin Uschi Haubner und Arbeitsminister Martin Bartenstein bereits gesetzt, indem sie beim gestrigen EU-Sozialgipfel gefordert haben, dass ein neuer Vorschlag erarbeitet werden soll", sagte Walch weiter. "Dieser soll zwar die Europäisierung der Dienstleistungen vorsehen, aber verhindern, dass heimische Arbeitsplätze durch Sozialdumping gefährdet werden," sagte Walch abschließend.

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