Kurt Scheuch: Klare Distanzierung der Kärntner SPÖ-Spitze von Einem und Jarolim gefordert

Kärnten verbietet sich jegliche Einmischung in Ortstafelfrage

Klagenfurt (OTS) - Eine klare Distanzierung der Kärntner SPÖ-Spitze betreffend der Aussagen von Einem und Jarolim, die nicht nur die Ulrichsbergfeier verbieten wollen, sondern darüber hinaus sich erblöden die Auflösung des Kärntner Abwehrkämpferbundes zu fordern, erwartet sich der freiheitliche BZÖ Klubobmann Ing. Kurt Scheuch. "Als besonders verwerflich ist zu beurteilen, dass sich gewisse SPÖ-Vertreter auf nationaler Ebene in zentralstaatlicher Art und Weise in die Interessen der Kärntner Bevölkerung einmischen wollen, um von oben herab die Geschichte dieses Landes umzuschreiben", so Scheuch. Kärnten verbietet sich jedenfalls jegliche Einmischung von dritter Seite, vor allem aber seien diese Aussagen einiger Alt-Kommunisten aus dem Lager der SPÖ als vollkommen überflüssig zu bezeichnen! Vielmehr betreibe Kärnten eine geradezu vorbildliche Minderheitenpolitik. Als Beispiele werden hier das Schulsystem, die Kulturförderung, die eigene ORF-Berichterstattung uvm. angeführt. Schließlich haben sogar die drei EU-Weisen ein durchaus positives Urteil betreffend der slowenischen Minderheiten in Kärnten gefasst. Dies sei auch einmal so in Wien zur Kenntnis zu nehmen. Scheuch erwartet sich eine klare Stellungnahme der SPÖ-Vertreter in Kärnten zu den ungeheuerlichen Aussagen ihrer Parteigenossen. "Daran wird man auch sehr schnell eine gewisse doppelbödige Haltung in der Ortstafelfrage der SPÖ ablesen können, wie sie ja schon von einigen Abgeordneten dieser Fraktion in der letzten Landtagssitzung spürbar gewesen ist", so der freiheitliche Klubobmann weiter. Von Seiten der Freiheitlichen in Kärnten wird noch einmal klar gestellt, dass es in der Ortstafelfrage keine wie auch immer geartete Entscheidung über die Köpfe der Bevölkerung hinweg geben dürfe. "Hier kann man sich durchaus auch eine Befragung der ortsansässigen Bevölkerung vorstellen, denn wenn man Demokratie einfordert, darf man auch keine Angst vor ihr haben und schon gar nicht mit Diktatur reagieren", so Scheuch an die Adresse derer, die Lösungen von oben herab verordnen wollen.

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