Tauschitz: Bedauerliches "Einstandsgeschenk" Sloweniens

Irritationen über slowenische Münzmotive angesichts des Nationalfeiertags verständlich, aber überzogen

Klagenfurt (OTS) - Als bedauerliches Zeichen mangelnder Sensibilität im Umgang mit der gemeinsamen Geschichte bezeichnete heute ÖVP-Landtagsabgeordneter JVP-Obmann Stephan Tauschitz die Pläne Sloweniens, den Kärntner Fürstenstein auf der künftigen 2-Cent-Münze des jungen EU-Mitgliedsstaates abzubilden. Tauschitz: "Als Vertreter der jungen Generation, die ihre Heimat Kärnten liebt, aber auch in Europa zuhause ist, finde ich es schade, dass solche undiplomatischen Ideen den Anlass dazu geben, verschüttet geglaubte Gräben wieder aufzureißen, und Extremisten diesseits und jenseits der Karawanken Gelegenheit gegeben wird, die alten gegenseitigen Vorurteile wiederzubeleben."

Slowenien sei ein wunderschönes Land, reich an Geschichte, Sehenswürdigkeiten und kulturellen Schätzen, erklärte Tauschitz: "Ich appelliere an die schweigende Mehrheit zu beiden Seiten der Grenze, die nicht nur trennt, sondern auch vereinen kann - lassen wir uns von den Brandstiftern nicht beunruhigen, sondern lernen wir aus der zum Teil gemeinsamen, wechselhaften Geschichte, wie wir ein starkes, friedliches, von Wohlstand und Sicherheit geprägtes Europa schaffen können. Als Einstandsgeschenk des jungen EU-Mitglieds Slowenien war dieses Vorhaben denkbar ungeeignet. Ich bin überzeugt, die besonnenen Kräfte in Slowenien werden ein Besseres finden, und ein anderes Münzmotiv auch."

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