Zentralheizungs- und Lüftungsbauer unzufrieden mit der Auftragslage

VZHL feiert hundertjähriges Bestehen

Wien (PWK803) - Im Rahmen der 100-Jahr Feier des Verbandes Zentralheizungs- und Lüftungsbau (VZHL) fanden sich Mitte Oktober 2005 zahlreiche Zentralheizungs- und Lüftungsbauer in Barcelona ein. "Die Veranstaltung ist sehr gelungen, und ich freue mich, dass trotz der intensiven Marktbereinigung in den letzten Jahren so viele Unternehmen hier sein können", so der Vorsitzende des VZHL Klaus Ortner, Geschäftsführer der Ortner GesmbH. Im Mittelpunkt des Branchentreffs standen Fachvorträge über die Materialtechnik wie zum Beispiel Brandschutzkonstruktionen, die Problematik im Bereich funktionaler Ausschreibungen und die Lieferantenhaftung in Bezug auf Schadenersatz. Ziel ist es auch, im kommenden Jahr bei der Umsetzung der "Gebäude-Richtlinie" in Österreich aktiv mitzuwirken.

Aufgrund der schwachen Nachfrage in den ersten sechs Monaten (-2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr) konnten die Heizung- und Lüftungsbauer im ersten Halbjahr 2005 ihre Produktion nur um 2,2 Prozent auf 325 Millionen Euro ausweiten. Im Vergleich dazu: 2004 erwirtschafteten die rund 4.800 Beschäftigte einen Produktionswert in der Höhe von 733 Millionen Euro (+13,2 Prozent gegenüber 2003). Nicht gerade zuversichtlich stimmen die Prognosen für das laufende Jahr aufgrund der derzeitigen Auftragslage. "Wir rechnen mit keinen Steigerungsraten", betont Ortner.

Der VZHL wurde 1905 ins Leben gerufen. Zu den Kernaufgaben des Verbandes zählen u.a. Normungsarbeit, die Erarbeitung von Lieferbedingungen und aktives Lobbying. Derzeit vertritt der Verband 14 Mitglieder der österreichischen Industrie. Seit 1947 ist der Verband Mitglied bei der europäische Plattform (GCI), deren Ziel es ist die EU-Gesetzgebung effizient mitzugestalten.

Metall macht´s: Die Branche Maschinen und Metallwaren ist ein industrieller Kernbereich in Österreich. Mit einem Anteil von fast einem Drittel an der gesamten österreichischen Sachgütererzeugung ist diese Branche nicht nur der größte Industriezweig in Österreich, sondern mit fast 160.000 Beschäftigten auch der größte industrielle Arbeitgeber, der hochqualifizierte Arbeitsplätze bietet. Die Produktpalette der Branche ist sehr vielfältig und reicht von der Antriebstechnik, Anlagenbau, über Luft- und Kältetechnik, Heiz- und Kochgeräte oder Maschinenbau bis hin zum Stahlbau, Werkzeugmaschinen und Zentralheizungs- und Lüftungsbau. (us)

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