VP-Korosec: Häupl "vergisst" versprochene Pflegemilliarde

Finanzloch perpetuiert Pflegenotstand

Wien (VP-Klub) - "Bürgermeister Häupl bricht gleich bei seiner ersten Pressekonferenz nach der Wahl sein Versprechen einer zusätzlichen Pflegemilliarde. Der Pflegenotstand findet damit bereits jetzt seine Fortsetzung ", kritisiert die Gesundheits- und Sozialsprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, die Aussagen Häupls, keine additiven Maßnahmen im Wiener Gesundheitsbereich setzen zu wollen.

Brauner muss Geld von Häupl fordern

"Vollmundige Ankündigung der Wiener SPÖ, eine dringend notwendige Pflegeoffensive zu starten, scheinen vollkommen vergessen zu sein", fordert Korosec die abgegebenen Versprechen ein. Interessant werde in diesem Zusammenhang auch die Reaktion der zuständigen Stadträtin Brauner sein. "Die zusätzlichen Kosten des eben erst geschaffenen Wiener Wohn- und Pflegeheimgesetzes betragen 172 Mio. Euro und betreffen 2.640 der insgesamt 2.952 Betten, also 89% des aktuellen Bestandes. Bisher wurde die notwenige Budgetierung sträflich vernachlässigt, daher muss dieses Geld erst freigegeben werden. Ohne zusätzliches, also additives Budget, ist es einfach nicht machbar. Die SP-Gesundheitsstadträtin muss die notwendigen Mittel bei Häupl einfordern", betont Korosec und fordert endlich konkrete Maßnahmen zur Lösung des Pflegenotstandes in Wien.

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