ÖkoBusinessPlan Wien lädt zum internationalen Symposium

"Greening the local economy"

Wien (OTS) - Von 27. bis 28. Oktober 2005 veranstaltet der ÖkoBusinessPlan im Wiener Rathaus erstmals ein internationales Symposium zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterentwicklung und Förderung von umweltwirksamen Maßnahmen von Unternehmen in städtischen Ballungsräumen. Im Mittelpunkt des Symposiums stehen Vorträge und Workshops zur Integration von Umweltmaßnahmen in klein-und mittelständische Unternehmen. Ziel ist es, ideale Instrumente und Methoden zur Verbesserung von Umweltmaßnahmen in KMUs herauszufiltern und weiterzuentwickeln. Namhafte Experten und politische Vertreter aus 27 Ländern haben sich bereits zum internationalen Symposium angemeldet. "Der ÖkobusinessPlan Wien ist ein gelungenes Beispiel für die Partnerschaft zwischen Umwelt und Wirtschaft, ich freue mich, dass dieser Weg, den Wien seit Jahren beschreitet, auch international Interesse erweckt und der know-how-Austausch weiter verstärkt wird", so Umweltstadträtin Mag.a. Ulli Sima.

Neben Vertretern aus Albanien, Armenien, Kroatien, Moldavien, Serbien und Montenegro, dem Kosovo, Tunesien, Tschechien, Slovakei, Ungarn, Slovenien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Nordirland, Belgien, Niederlande, Finnland, Schweden, Spanien und dem Kongo sowie Tansania, Bangladesh, Nepal, Vietnam und Kanada hat auch eine indische Delegation ihr Kommen zum Symposium zugesagt.

"Es ist erfreulich, so viele internationale VertreterInnen in Wien begrüßen zu dürfen und einen Austausch in städtischen Umweltfragen über nationale Grenzen hinaus zu ermöglichen", so Dr. Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22. Neben nationalen und internationalen Vorträgen werden die Teilnehmer durch eine Poster-Präsentation verschiedener Städte geführt und können an Workshop-Gruppen nach der "Welt-Café Methode" teilnehmen.

"Als internationale Referenten haben Jeanette Hagberg, Head of Unit, Environmental Center for SME's, aus Stockholm, sowie Anna Maria Colombo, Architektin und Leiterin des Büros 'Progettazine Speciale' Comune die Genova, ihr Kommen zugesagt", freut sich DI Dr. Sabine Mitterer, Leiterin des Programmmanagements des ÖkoBusinessPlan Wien.

ÖkoBusinessPlan Wien ist Vorbild für internationale städtische Umweltprogramme

Das Erfolgsprogramm ÖkoBusinessPlan Wien stellt seit Jahren sein Know-how auch anderen Regionen bzw. Ländern zur Verfügung. Anfang Dezember letzten Jahres wurde beispielsweise das Projekt ÖkoStratégiai Fórum Györ im Rathaus von Györ/Ungarn den lokalen Partnern und interessierten Wirtschaftsunternehmen vorgestellt und offiziell besiegelt. Ziel der Kooperation zwischen Györ und Wien ist es, den ÖkoBusinessPlan Wien nach Wiener Vorbild für die Stadt Györ zu adaptieren und aufzubauen. Das Projekt wird von der EU im Rahmen des Programms Interreg IIIA gefördert.

Auch Athen/Griechenland, und Chennai (ehem. Madras), die viertgrößte Stadt Indiens, haben bereits eine positive Machbarkeitsstudie zum Aufbau eines ÖkoBusinessPlans nach Wiener Vorbild abgeschlossen.

UN Habitat nahm den ÖkoBusinessPlan Wien als "Best Practices for human Settlements" in die Liste der weltweit besten Nachhaltigkeitsprojekte auf. Das Städtenetzwerk EUROCITIES stufte das UmweltServicePaket der Stadt Wien sogar als beispielhaftes Programm ein.

Der ÖkoBusinessPlan Wien kooperiert auch mit der albanischen Hafenstadt Durres im Rahmen der Schwerpunktthemen Umweltschutz und Energiepolitik. Die Kooperation sieht eine Machbarkeitsstudie zur Übertragung und Anpassung des erfolgreichen Modells ÖkoBusinessPlan Wien an die Rahmenbedingungen der albanischen Stadt Durres vor. Darüber hinaus soll die Partnerschaft einen Know-How Transfer ermöglichen.

Im EU-Projekt IONAS sind die Methoden des ÖkoBusinessPlan Wien beispielgebend für 25 Städte und Hafenverwaltungen in Italien, Slowenien, Kroatien, Montenegro, Albanien und Griechenland.

Im Juli 2005 war der ÖkoBussinesPlan Wien auch zu einem Global Environmental Green Seminar im Rahmen der Expo in Japan (Nagoya, Provinz Aichi) eingeladen.

Seit 2004 besteht auf regionaler Ebene eine Kooperation mit den Bundesländern Niederösterreich, Salzburg, Steiermark und Vorarlberg, die die ÖkoBusinessPlan-Datenbank mit derzeit rund 8.000 Maßnahmen übernehmen und gemeinsam mit dem ÖkoBusinessPlan Wien weiter entwickeln.

Das Programm zum Symposium sowie nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: https://www.wien.gv.at/forms/eco/ (Schluss) hru

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Thomas Hruschka
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