Kräuter zu Eurofighter: "Toulouse-Verschwörung" Bartenstein-FACC gegen Steiermark

"Bartenstein als steirischer Wirtschaftsminister untragbar!"

Wien (SK) - =

SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter kritisiert im Zusammenhang mit der äußerst fragwürdigen FACC-Entscheidung gegen die Steiermark Wirtschafts- und Arbeitsminister Bartenstein auf das Schärfste: "Die von Bartenstein angekündigten Gegengeschäfte in Milliardenhöhe für das alleinige Eurofighter-Stationierungsland Steiermark sind mit der FACC-Entscheidung endgültig zerplatzt. Nun steht dem Aichfeld eine laute, gefährliche und schmutzige Eurofighter-Zukunft ohne zusätzliche Arbeitsplätze bevor. Bartenstein ist als steirischer Wirtschaftsminister untragbar, er hat trotz besserer Voraussetzungen der Obersteiermark im Standortwettbewerb keinen Finger für Arbeitsplätze in seinem Heimatland gerührt." ****

Die von Ex-Aufsichtsratschef Hannes Androsch getroffene Aussage, wonach andere als Unternehmensinteressen eine Rolle gespielt hätten und er sogar eine Sonderprüfung der Entscheidung über den Aufsichtsrat der SalinenAG beantragen wird, seien ganz klare Indizien, dass massiv gegen steirische Interessen vorgegangen worden sei, so Kräuter Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Kräuter nimmt sich kein Blatt vor den Mund: "Offensichtlich handelt es sich um einen Racheakt ÖVP-Bartensteins aufgrund der verlorenen Landtagswahl. Erst vor wenigen Tagen hat der steirische Wirtschaftsminister gemeinsam mit FACC-Chef Walter Stephan eine große Gegengeschäfte-PR-Show beim Airbus-Werk in Toulouse abgezogen. Die Entscheidung gegen die Steiermark dürfte bereits zu diesem Zeitpunkt zwischen Bartenstein und der Firma FACC getroffen worden sein."

Abschließend kündigte Kräuter eine parlamentarische Anfrage an Bundeskanzler Schüssel zur Eurofighter-Gegengeschäftslüge an. (Schluss) se/mp

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