LH Haider: Slowenische Euro-Münzen sind Akt der Provokation

Scharfer Protest gegen Vereinnahmungsversuch Kärntner Symbole - Sensibleres Agieren von slowenischer Regierung gefordert

Klagenfurt (LPD) - Der Absicht, den Kärntner Fürstenstein auf die slowenischen Zwei-Cent-Münzen zu prägen, erteilte heute, Montag, Landeshauptmann Jörg Haider eine klare Absage. Er sprach von einem "Akt der Provokation" und protestierte vehement gegen diesen erneuten Versuch der Vereinnahmung ureigenster Kärntner Symbole durch die slowenische Regierung.

Es sei bedenklich, dass gerade in einem Jahr, in dem Österreich Staatsvertrags- und Republiksjubiläen feiere und der 85. Wiederkehr der Kärntner Volksabstimmung gedenke, in Slowenien eine Denkweise zum Ausdruck komme, die im vereinten Europa längst überholt sein sollte. Nach wie vor würden nämlich mit derartigen Plänen unterschwellige territoriale Ansprüche vermittelt. Der Landeshauptmann forderte die slowenische Regierung auf, in dieser Sache sensibler zu agieren und Kärnten nicht vor den Kopf zu stoßen.

Gerade vor dem Hintergrund verstärkter Bemühungen um regionale Zusammenarbeit - auch mit Slowenien - sei es unverständlich, von einer derartigen Provokation aus den Medien erfahren zu müssen. Slowenien solle sich besser darum bemühen, die Stabilitätskriterien für die Einführung des Euro tatsächlich zu erreichen, anstatt seine Münzen mit fremden Symbolen zu schmücken, so Haider.
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