Moser: Grasser will Post auf Privatisierungs-Schlachtbank führen

Verwirrspiel um Börsegang "Gift für das Unternehmen"

Wien (SK) - Die von der SPÖ vehement abgelehnte Privatisierung der Post AG werde von Regierung und ÖIAG hinter den Kulissen intensiv vorbereitet. Nach außen fehle etwa Finanzminister Grasser "der Mut zu sagen, dass er die Post auf die Privatisierungs-Schlachtbank führen will", so SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Den Börsegang zu einem Verwirrspiel zu machen sei "Gift für jedes Unternehmen", so Moser, es sei denn, man wolle es "absichtlich verschleudern". Hätte die Regierung in den vergangenen fünf Jahren nicht insgesamt 515 Mio. Euro an Dividenden aus dem Unternehmen genommen und so der Post AG die Möglichkeit zur Expansion geboten, stünde das zweitgrößte Unternehmen des Landes noch besser da. Moser abschließend: "Zur Zeit bringt die Post noch allen was, nach einer Privatisierung nur mehr wenigen - den Spekulanten und der ÖVP-Klientel." **** (Schluss) ns/mp

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