AMA Marketing: Bei Geflügel auf Herkunft achten und genießen

Martini-Gänse bleiben ein herbstlicher Leckerbissen

Wien (AIZ) - "Fleisch und Eier von Geflügel können auch jetzt bedenkenlos verzehrt werden. Geflügelfleisch ist gesund, kalorienarm und leicht verdaulich. Das gilt auch für die zurzeit aktuelle Martini-Gans. Noch nie wurde die Produktion von Geflügel so streng überwacht. Die Tiere 'unter Dach' zu bringen, wie derzeit befristet vorgeschrieben, ist eine reine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz von Menschen und Tier." Dies stellt die AMA Marketing heute in einer Aussendung fest.

Geflügelfleisch ist besonders hochwertiges Lebensmittel

Geflügelfleisch ist ein wichtiger Lieferant von Vitaminen (Vitamin B12, Vitamin B2 usw.), Mineralstoffen wie Eisen, Zink, Kalium und wertvollen Spurenelementen. Vitamin B6 ist beispielsweise wichtig für den Eiweißstoffwechsel, das Nervensystem und die Immunabwehr. Zudem ist die Eiweißqualität von hoher biologischer Wertigkeit. Das heißt, der Mensch kann daraus besonders viel körpereigenes Eiweiß aufbauen. Darüber hinaus gilt auch heute noch ein starker Geflügelfond als wirksames Hausmittel bei grippalen Infekten.

Unbedenklicher Genuss von Geflügelfleisch

Über eines ist sich die Wissenschaft auch in Zeiten der Vogelgrippe einig. Eier und Fleisch von Geflügel sind prinzipiell keine Gefahrenquellen. Was aber zu allen Jahreszeiten wichtig ist, das sind der sorgsame, hygienische Umgang mit den Produkten, die sachgemäße Lagerung und Zubereitung sowie die Beachtung der relativ kurzen Haltbarkeit. Dies bestätigt auch Univ.-Prof. Michael Hess, Geflügelexperte an der Veterinärmedizinischen Universität Wien.

Herkunft und Kontrolle machen sicher

"Umfangreiche Kontrollmaßnahmen von der Aufzucht über die Schlachtung bis zur Verarbeitung sichern heimische Qualität ab. In jeder Phase sorgen unabhängige Tierärzte für die Einhaltung der aktuellen gesetzlich festgelegten Richtlinien und weiterer Bestimmungen. Kurze Transportwege sind für die Frische der Produkte Voraussetzung. Wer in Zeiten wie diesen auf Nummer sicher gehen will, kauft deshalb Geflügel von heimischen Anbietern mit nachvollziehbarer Herkunft", informieren die Fachexperten der AMA Marketing.

50.000 Gänse aus heimischen Betrieben

In Österreich werden jährlich rund 200.000 Gänse verspeist, die Hälfte davon zu Martini und Weihnachten. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch an Gänsefleisch lag im Jahr 2004 bei 0,1 kg. 50.000 Gänse kamen im Vorjahr aus heimischen Betrieben, vorzugsweise aus dem Burgenland, aus Ober- und Niederösterreich. Der Selbstversorgungsgrad wurde in den letzten drei Jahren von 10% auf 25% gesteigert. Die Österreicher setzten somit immer mehr auf Produkte aus heimischer Herkunft.

Qualität macht sich bezahlt

Heimische Gänse werden über 28 Wochen langsam großgezogen. Die Futterbasis ist Gras, Hafer und anderes Getreide. Diese hochwertige Fütterung macht sich meist erst bei der Zubereitung bemerkbar. Eine 4 kg schwere heimische Weidegans wiegt als Festtagsbraten noch immer rund 3,2 kg. Eine in zwölf Wochen schnell aufgezogene und damit auch viel fettere Gans verliert beim Braten Fett und es bleiben nur mehr 2,4 kg von 4 kg zum Verzehr.
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