Prammer zum Gedenkjahr: Zu wenig Aufarbeitung der NS-Zeit

Prammer eröffnet JG-Ausstellung "Österreich 1945/2005 - Demokratie zum Leben"

Wien (SK) - Dass es wichtig sei, sich mit der Geschichte kontinuierlich und mit Permanenz auseinander zusetzen, betonte die Zweite Nationalratspräsidenten Barbara Prammer am Montag bei der Eröffnung der Wanderausstellung der Jungen Generation "Österreich 1945/2005 - Demokratie zum Leben". Beim heurigen Gedankenjahr sei ihr persönlich einiges abgegangen, so Prammer, die kritisierte, dass von Seiten der Regierung so getan werde, "als hätte die Welt erst nach 1945 zu existieren begonnen". Im Gedankenjahr sei der Nationalsozialismus zu wenig ausgeleuchtet und aufgearbeitet worden, so Prammer. ****

Der Bundesvorsitzende der Jungen Generation, Alexander Prischl, zeigte sich erfreut über das Zustandekommen der Ausstellung und dankte allen, die das Projekt unterstützt haben. Prammer begrüßte die Ausstellung, da diese verdeutliche, in welcher Situation die Menschen zu dieser Zeit lebten. Die Ausstellung der Jungen Generation zeige vor allem jungen Menschen, dass die Politik dazu da sei, das Leben der Menschen positiv zu gestalten. Dass Österreich heute so gut da stehe, habe es vor allem 30 Jahren sozialdemokratischer Regierung zu verdanken. Der Jungen Generation wünschte die Zweite Nationalratspräsidentin viel Erfolg und Engagement auch für das Jahr 2006, "denn das Gedenken darf nicht mit dem 31. Dezember 2005 enden", so Prammer abschließend. (Schluss) ar/ah

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