Wurm: Post wird total zerschlagen

Wien (SK) - "Die ÖVP/BZÖ-Bundesregierung hat das neue Postgesetz beschlossen und hat sich damit über die Ablehnung der SPÖ hinweggesetzt. Das bedeutet für die Bevölkerung neuerliche Postämterschließungen und weiteren Abbau von Arbeitsplätzen", ärgert sich SPÖ-Nationalratsabgeordnete Gisela Wurm. "Und das alles nur, damit die Post an die Börse gehen kann". ****

"Ich rufe in Erinnerung, dass die Post als Dienstleistungsbetrieb bis dato die Aufgabe hatte, die Bevölkerung qualitativ hochwertig und flächendeckend mit Postdienstleistungen zu versorgen", erinnert Wurm an Zeiten vor der ÖVP/FPÖ/BZÖ Zerschlagungspolitik. Seit dem Antritt der schwarz-blau-orangen Regierung wurden 45 Prozent aller Postämter geschlossen. In Tirol waren von der Schließungswelle 33 Postämter betroffen. Und jetzt sollen weitere folgen!

"Ich lehne die neuerlich geplante Postgesetznovelle strikt ab, die nur dazu dient, den Börsengang der PostAG vorzubereiten", so Wurm. Die Post ist und war ein gut funktionierender Betrieb, der dem Finanzminister zwischen 2000 und 2004 Dividenden in Höhe von 515 Millionen Euro bescherte. "Die Post ist daher keineswegs ein 'Bankrotteur', der privatisiert werden muss", stellte Wurm fest.

"Es muss endlich Schluss damit sein, Gewinne zu privatisieren und Verluste zu verstaatlichen! Der Gang zur Börse bedient nur die Aktionäre und geht zu Lasten der Versorgungssicherheit für die Bevölkerung", so Wurm abschließend. (Schluss) ps/mm

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