FSG-Chef Nürnberger: Starkes Zeichen für soziale Gerechtigkeit

Bundesregierung hat Menschen nicht hinter sich

Wien (FSG) - "Das Wiener Wahlergebnis zeigt eines ganz klar: Diese Bundesregierung hat die Menschen im Land nicht hinter sich, und die Sozialdemokratie bekommt überall im Land hohe Zustimmung", sagt Rudolf Nürnberger, Bundesvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen im ÖGB, zur Landtagswahl in Wien.++++

"Was für die Steiermark und für das Burgenland gilt, das trifft auch auf Wien voll und ganz zu," sagt Nürnberger. "Die Menschen wollen sozial gerechte Politik, die sich um ihre Anliegen kümmert. Die soziale Kälte, die die schwarz-blau-orange Bundesregierung verbreitet, wollen sie nicht. Und auch dass ständig nur die Reichen und Großen bedient werden, während die Armen immer ärmer werden, will niemand mehr."

Die Sozialdemokratie werde nun konsequent weiter daran arbeiten, den Menschen zu vermitteln, wer im Land für sie arbeitet, "damit endlich auch auf Bundesebene wieder soziale Gerechtigkeit an die Stelle von Sozialabbau tritt", sagt Nürnberger.

Kritik übt Nürnberger an all jenen, die die Wiener SPÖ vor den Wahlen "hoch geschrieben" haben. "Manche Medien und so genannte Meinungsforscher haben der SPÖ bei den Wiener Wahlen weit über 50 Prozent voraus gesagt. Sie reden jetzt von enttäuschenden Wahlergebnissen. Tatsache bleibt aber: Die SPÖ ist in Wien von der absoluten Mandatsmehrheit gestartet, und sie hat diese Mehrheit ausgebaut. Ein Sieg bleibt ein Sieg, auch wenn das den Gegnern nicht passt."

FSG, 24. Oktober
2005
Nr. 46

Rückfragen & Kontakt:

FSG Presse, 0664 6145 915
www.fsg.or.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS0002